Hochleistungsdenksport am EvB - mit Erfolg!

Geschrieben von C. Ebbinghaus.

Im Rahmen der Begabtenförderung in Mathematik haben in diesem Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler des EvB am deutschlandweiten Mathematikwettbewerb „PANGEA“ teilgenommen. Sie nahmen sich der herausfordernden Aufgaben an, die teils nur dann gelöst werden konnten, wenn man sich den Knobelaufgaben kreativ und ausdauernd stellte.

Insgesamt nahmen deutschlandweit 100.512 Schülerinnen und Schüler teil. Nur 4.442 schafften es in die nächste Runde. Unter diesen: Sechs Schülerinnen und Schüler des EvB!

Helena Burgmer (9b); Nikita Pavlov (8b); Luise Zeppenfeld (7b); Robbie Wetzel (7a); Akay Eski (6a) und Simon Krämer (5a) haben es in die nächste Runde geschafft und gehören zu einem elitären Kreis! Das EvB ist stolz auf seine HochleistungsdenksportlerInnen!

Wir wünschen den ZwischenrundenteilnehmerInnen viel Erfolg – am 30.04.19 steht die nächste Runde an. Und danach geht es ins Finale!

Chemie-Doktorand Florian Bolz am EvB

Geschrieben von M. Heckmann.

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Kunststoffe – organische Werkstoffe“ hat sich der Chemie-Grundkurs am 03.04. mit sog. „Wundermaterialien der Zukunft“ beschäftigt. Neben Carbon und wasserlöslichen Bio-Kunststoffen wurden hierbei ebenfalls OLEDs (organische Licht emittierende Diode) näher betrachtet.

Anzeigen aus OLEDs welche, anders als LCDs (Flüssigkristall-Displays), keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, biegbar sind, einen höheren Schwarzwert zeigen und weniger Strom benötigen, werden schon heute in Fernsehern und Handys verbaut und ihnen wird aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften ein hohes Potential für den zukünftigen Markt zugesprochen.

Florian Bolz, welcher am Institut für Physikalische Chemie promoviert, beschäftigt sich mit der Herstellung und Optimierung von organischen Speichern (OMEMs), denen die OLED-Technologie zugrunde liegt. Er hatte sich auf Nachfrage von Herrn Heckmann bereit erklärt, seine Erkenntnisse, Ergebnisse und Eindrücke des Chemiestudiums und der Promotion am EvB vorzustellen und zu teilen.

Im Rahmen seines Vortrages, wurden die verschiedenen Struktur-Eigenschaftsbeziehungen, die Funktionsweise und die Verwendung der OLEDs den SuS nähergebracht. Neben der Möglichkeit für die SuS Fragen zum Alltag eines Wissenschaftlers oder dem generellen Studienablauf eines Chemie-Studenten zu stellen, wurde den SuS die Möglichkeit geboten, selbst am Prozess der Herstellung einer OLED teilzuhaben. Zu diesem Zweck hatte Herr Bolz einen „OLED-Baukasten“ der Universität zu Köln mitgebracht, mit welchem er mit der Unterstützung der SuS eine simple OLED vor Ort nachbaute um die grundlegende Funktionsweise zu demonstrieren.

Wir bedanken uns bei Herrn Bolz für sein Engagement und den großartigen Vortrag und hoffen auch in Zukunft auf seine Unterstützung im Bereich der „Wundermaterialien der Zukunft“.

         

Die Abbildung zeigt ein von Herrn Bolz hergestelltes photochromes „schaltbares Monomer“ in Lösung, welches reversibel durch Bestrahlung mit blauem Licht „eingeschaltet“ und durch Bestrahlung mit rotem Licht „ausgeschaltet“ wird (Farbänderung des Monomers).

Weitere Eindrücke und Bilder findet man HIER.

Energiereiche Verbindung: EvB & BEW

Geschrieben von EvB/BEW.

BEW errichtet Solaranlage mit Speicher für Schule und Sporthallen – klimaschonende und wirtschaftliche Lösung

WIPPERFÜRTH. Bläulich-silbern glänzt die Solaranlage auf dem Dach des Neubau der EvB-Ganztagsschule; sie ist das neue CO2-Sparschwein der Schule. Denn durch sie reduziert sich der CO2-Ausstoß ab jetzt jedes Jahr um rund 20.500* Kilogramm. Finanziert und errichtet hat die Solaranlage mit Batteriespeicher die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) in Kooperation mit der Stadt.

Schulleiter Erhard Seifert und Stellvertreter Peter Oberberg freuen sich über den selbst produzierten Strom auf dem Dach ihrer Schule: „Die BEW hat unseren Schülern mit dem Energiewendeunterricht Klimaschutz in der Theorie gezeigt. Mit der neuen PV-Anlage wird gezeigt, wie Klimaschutz in der Praxis vernünftig geht. Mit der von der BEW gesponsorten Anzeigetafel sieht man, wie viel Strom aktuell produziert wird und wie viel CO2 eingespart wurde. Betreiber der Anlage ist die Stadt Wipperfürth und auch Bürgermeister Michael von Rekowski begrüßt, dass die BEW Energiewende-Projekte so gestaltet, dass ortsansässige Schulen und Vereine etwas davon haben.

Tagsüber zwischenlagern – abends nutzen

Beim EvB-Gymnasium ist eine Solaranlage mit Batteriespeicher die optimale Praxislösung. Die Anlage wird das gesamte EvB-Gelände mit Strom versorgen, den Schulbetrieb, die Mensa, der Serverbereich, die Sporthallen. „Ein Speicher ist sinnvoll, weil der Stromverbrauch der Schule auch in den Abendstunden liegt, wenn die Sporthallen beleuchtet und der Heizungsbetrieb Warmwasser für die Duschen produziert“, erklärt Jens Langner. Bei einem solchen Nutzerverhalten sei der Speicher das entscheidende Element. „Der tagsüber erzeugte Strom kann durch die Zwischenlagerung im Speicher abends genutzt werden“, informiert er und fügt an: „Dadurch wird der Eigenverbrauchsanteil des selbst erzeugten Stroms erhöht, was sich wirtschaftlich positiv für die Schule auswirkt.“

Klima und Kasse schonen – ganz einfach

Die Photovoltaikanlage mit Speicher, die der Schule zur Verfügung gestellt worden ist, besteht aus 170 Modulen und hat eine installierte Leistung von 57,2 kWp, der Speicher hat eine Speicherkapazität von 20 Kilowattstunden (2x 10 kWh netto). Die Anlage erzeugt pro Jahr etwa 47.000 Kilowattstunden Strom und erspart der Umwelt so 20.500* Kilogramm klimaschädliches Kohlendioxid jährlich. Weit mehr als die Hälfte des aus Sonnenlicht klima- und ressourcenschonend erzeugten Stroms nutzt das EvB-Gymnasium selbst, den Rest speist sie ins Netz. „Der Verbrauch von selbst erzeugtem Strom ist besonders günstig“, betont Jens Langner und fügt an: „Das bringt der Schule nicht nur eine Ersparnis des CO2-Ausstoßes, sondern auch der Energiekosten.“ Der Kooperations-Vertrag läuft über 20 Jahre.

(*nach dem durchschnittlichem deutschem Strommix mit 435g/kWh berechnet)

Know-how ausbauen – für Kunden und Unternehmen  

Vor zwei Jahren hat die BEW eine erste Testanlage mit Speicher für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien installiert. In vielen Bereichen haben sich Speicher etabliert. „Je mehr selbst erzeugten Solarstroms direkt vor Ort verbraucht wird, desto weniger Strom muss das Netz aufnehmen. Das wirkt sich positiv auf die Netzstabilität aus und reduziert den Bedarf für den Netzausbau“, betont der BEW-Geschäftsführer, „auch für Hausbesitzer, die Photovoltaikanlagen betreiben, wird die Speicherlösung zunehmend lukrativer.“ Die BEW will gemeinsam mit den Kommunen und Bürgern die Energiezukunft in der Region gestalten. „Dazu braucht es neben der Energiekompetenz und Erfahrung, die bei uns vorhanden ist, einer ständigen Weiterentwicklung. Die Energietechnik entwickelt sich rasant“, informiert er. Mit Testanlagen hat die BEW Erfahrungen gesammelt und kann nicht nur ihre Kunden weiterhin fundiert beraten, sondern auch für das Netz und den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien die richtigen Entscheidungen ableiten. 

(Presseinfo BEW)

Kreismeisterschaften Handball Jungen WK I – Spaß hatte nicht nur Marienheide...

Geschrieben von C. Ebbinghaus.

Handball-Kreismeisterschaften Jungen WK I – Spaß hatte nicht nur Marienheide

Bei den diesjährigen Handballkreismeisterschaften (Freitag, 05.04.19) präsentierte sich das EvB mit einer sich von Spiel zu Spiel steigernden Truppe, die auch den Bundesliganachwuchs des VFL-Gummersbach eine Halbzeit lang ärgern konnte.

Musste das EvB im ersten Spiel (EvB-Gymnasium: Gymnasium Radevormwald 10:19) noch der Tatsache Tribut zollen, dass man sich als Team erst einmal finden musste, war das Spiel gegen die Gesamtschule Marienheide eine taktisch wie kämpferisch herausragende Leistung. Das Marienheidener Team, das nahezu identisch mit dem Bundesliga-A-Jugendkader der VfL-Gummersbach-Akademie war, wurde in seinem Spaßhandball durch klugen Konzepthandball des EvB zumindest eine Halbzeit ausgebremst. Der Lenker des EvB-Teams, Tim, wusste die Angriffe klug aufzubauen und seine Nebenleute, die Rückraumasse Max und Noah geschickt einzusetzen. Auch die Außenflitzer Til und Joel konnten immer wieder durch überraschende Würfe glänzen. Außerdem scheiterten die Marienheider nicht selten am gut aufgelegten EvB-Torhüter Christian, der das Tor regelrecht vernagelte. In der zweiten Halbzeit verlor das EvB allerdings seine konzeptionelle Linie, obwohl der Hüne Karl am Kreis (eigentlich ist er Torwart) das EvB-Spiel belebte. Am Schluss verlor man „nur“ 19:6. Besser schnitt an diesem Tag kein anderes Team gegen die Marienheider ab. Und das wichtigste dieses Spiels: In der ersten Halbzeit hatten nicht die Marienheider, sondern die Wipperfürther Spaß am Handball!

Das letzte Spiel gegen die Realschule Gummersbach konnte dann gewonnen werden (14:8). „Ausdauer gleich Konzentration“ bewahrheitete sich, denn die EvB-Schüler, gestählt durch ihr Ausdauertraining (Wipperfürther Stadtlauf!), konnten den Gummersbachern nun zusetzen. Eine gelungene Mannschaftsleistung, in der sich alle in die Torschützenliste eintragen konnten.

Am Schluss erreichte das EvB-Gymnasium einen respektablen dritten Platz (1. Gesamtschule Marienheide; 2. Gymnasium Radevormwald; 3. EvB-Gymnasium Wipperfürth; 4. Realschule Gummersbach).

Rhetorik-Wettbewerb des Rotary Clubs

Geschrieben von M. Henn.

Sprachturnier für Schüler der gymnasialen Oberstufe

Die vier oberbergischen Rotary Clubs RC Wipperfürth/Romerike Berge, RC Gummersbach, RC Gummersbach-Oberberg und RC Wiehl-Homburger Land veranstalteten am 29. März 2019 das Oberbergische Sprachturnier. Der Austragungsort war das St. Angela-Gymnasium in Wipperfürth, aus dem der Sieger des Vorjahres hervorgegangen war.

Mit dem alljährlich stattfindenden Wettbewerb wird das Ziel verfolgt, junge Menschen zu ermuntern, kommunikative Fähigkeiten zu entwickeln und zu pflegen, Gedanken reifen zu lassen und das Ergebnis begrifflich und sprachlich auf den Punkt zu bringen.

Schülerinnen und Schüler der Stufen Q1 und Q2 der Schulen im Umfeld des Rotary Clubs konnten sich bewerben und ihre Fähigkeiten in den Bereichen Beherrschung des Themas, sachliche Korrektheit, Logik und Schlüssigkeit der Gliederung, Argumentation, Emotionalität, Überzeugungskraft, Einleitung und Schluss, sprachlicher Ausdruck, Einsatz von Körpersprache (Mimik, Gestik, Haltung, Blick- bzw. Augenkontakt), Originalität des Vortragsstils, Artikulation sowie Hinwendung zum Publikum unter Beweis stellen.

Unser Engelbert-von-Berg-Gymnasium wurde vertreten durch Anna Lena Brauer (Q1) und Jan Luca Pickhardt (Q2).

Die Themen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils selbst bestimmen, ebenso sollte ein fiktiver Adressatenkreis gewählt werden. Insgesamt traten 14 Kandidatinnen und Kandidaten an, um dem Publikum Einblicke in unterschiedlichste Themenfelder zu geben. Junge Talente von den Gymnasien in Waldbröl, Nümbrecht und Wiehl, der Gesamtschule in Reichshof Eckenhagen, den Gymnasien in Gummersbach, Engelskirchen, Wipperfürth und Radevormwald hatten den Weg zum Austragungsort gefunden und stellten sich dem Wettbewerb, um einen achtminütigen Redebeitrag zu präsentieren. Manche nutzten die Möglichkeiten der Visualisierung, andere vertrauten vollends der optischen und persönlichen Präsenz.

Nachdem die Jury die besten Drei aus der ersten Runde ermittelt hatte, bekamen diese Auserwählten die Chance, in der zweiten Runde ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in einer Stegreifrede zu beweisen.

Auf dem Siegertreppchen standen schließlich: Angelika Turzynski vom Aggertal-Gymnasium in Engelskirchen (Platz 3), Josua Forsthoff vom St.-Angela-Gymnasium in Wipperfürth (Platz 2) und als Siegerin ging Jana Goller, ebenfalls St.-Angela-Gymnasium Wipperfürth, hervor. Da einige Vortragende in ihrer Leistung sehr dicht beieinander lagen, hatte sich die Jury spontan entschlossen, auch einen vierten Platz zu vergeben, den Jan Luca Pickhardt aus der Q2 des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums in Wipperfürth belegte.

Alle, die teilgenommen hatten, erhielten für ihre Bemühung und Mitwirkung eine Urkunde und traten die Heimreise mit dem Gefühl an, eine wichtige Erfahrung in ihrem Leben gemacht zu haben, die der gewöhnliche Unterricht so nie hätte vermitteln können.

STUFE EF: Einladung zur INFO-VERANSTALTUNG zur Wahl der LEISTUNGSKURSE und QUALI-PHASE 2019

Geschrieben von T. Schmidt.

Informationsveranstaltung zur Leistungskurswahl und Qualifikationsphase

Hiermit laden wir alle Eltern und Schülerinnen und Schüler der EF herzlich zur Informationsveranstaltung am:

Montag, den 1. April 2019
um 19:00 Uhr
in die Aula des EvB-Gymnasiums

ein.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist für alle Schülerinnen und Schüler der EF verpflichtend.

Mit freundlichen Grüßen,
C. Marten & M. Henn

Klasse 5c entwickelt eigene Brettspiele

Geschrieben von M. Mombauer.

Nachdem in Geschichte beim Thema Griechenland der Handel im Mittelmeerraum besprochen wurde, nutzten die Schülerinnen und Schüler der 5c die neue Geschichts-Lernzeit um die Thematik in ein Brettspiel umzuwandeln.

Alles wurde dabei von der 5c selber hergestellt: das Spielbrett, die Figuren, die Waren- und Ereigniskarten wurden alle selbst entworfen, geklebt, gemalt und ausgeschnitten. Auch eigene Regeln wurden am Laptop abgetippt und anschließend ausgedruckt. Zum Schluss des Projekts wurden die Spiele, die hier auf den Bildern zu sehen sind, natürlich auch von den Gruppen angespielt.

Ein schönes Projekt, das hier der Schulgemeinde vorgestellt werden soll.

Weitere Bilder findet man unter DIESEM LINK.

Was gibt dir Kraft im Leben?

Geschrieben von André-Paul Widera.

Vom 6. März bis zum 8. März hatten Schüler der Stufe Q1 des evangelischen und katholischen Religionskurses die Möglichkeit gemeinsam mit Herrn Ebbinghaus und Frau Rosen die Benediktinerabtei in Gerleve zu besuchen, um dort ins Klosterleben eintauchen zu können. Nach der Ankunft stellten sich Sophia und Melissa, zwei Studentinnen, den Schülern vor. Beide arbeiten ehrenamtlich im Benediktinerkloster und sind im Studium im sozialen Bereich tätig. Am Donnerstag, den 7. März, widmete Pater Robert unter anderem den einzelnen Schülern zwei Stunden Zeit, um alle Fragen bezüglich des Klosterlebens zu beantworten.

Drei mal am Tag gab es hausgemachtes Essen. Das Büfett bot jedem Veganer, Vegetarier, Allergiker sowie auch Allesesser eine große Auswahl an. Wenn man vegan o. Ä. essen wollte, musste dies natürlich im Vorfeld bei der Anmeldung angegeben werden. Außerhalb der sog. "Einheiten" und Mahlzeiten hatten die Schüler Freizeit. Von einem Fußballplatz, Kicker, Billardtisch bis hin zu einer Tischtennisplatte gab es genug Möglichkeiten, um die Freizeit dafür zu nutzen.

Zwischen der Freizeit gab es einen festen Zeitplan. Es haben vier mal täglich sog. "Einheiten" stattgefunden. Dort haben die beiden Studentinnen den Schülern verschiedene Themen zur Auswahl aufgestellt. Folgende Themen standen dort zur Auswahl: Liebe und Partnerschaft, Tod, Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie Werte und Gesellschaftskritik. Jeder besaß zwei Stimmen und konnte mit diesen abstimmen. Es ging darum wie man selbst mit diesen Themen umgeht und wie der Stand der Gleichaltrigen ist.

Da es sich hierbei um eine Auszeit des Alltags handeln sollte, und nicht um trockenen Unterricht, wurden auch nur die Themen in Erwägung gezogen, womit auch die Schüler etwas anfangen konnten. Auch wie die Umsetzung der einzelnen Einheiten aussehen sollte überließ man komplett den Schülern. Diesbezüglich konnte jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Die Studentinnen, die die Schülergruppe betreuten, haben gleich zu Beginn betont wie sie Religion definieren. Den beiden ginge es nicht darum Schüler von einer bestimmten Religion zu überzeugen und den Glauben zu festigen. Vielmehr, und das haben sie klar unterstrichen, gehe es ihnen darum jedem eine Antwort auf die Frage: "Was gibt dir Kraft im Leben?" zu geben. Sozusagen seien die beiden nicht daran interessiert anderen etwas vorzuschreiben, sondern den anderen auf die eigene individuelle Antwort zu verhelfen. Jeder hat seine ganz eigene individuelle Antwort auf diese Frage und die Besinnungstage im Benediktinerkloster in Gerleve bieten jedem, egal ob Buddhist, Atheist, Moslem, Christ, Jude oder Hinduist, die Möglichkeit eine Antwort zu finden, die einem Halt gibt.

(André-Paul Widera)

DANAch - Theaterstück der Klasse 9b

Geschrieben von Sven Saeger.

Die Klasse 9b des EvB-Gymnasiums führt unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin, Frau Ring, am 22. und 23.03. jeweils um 18:00 Uhr das selbstgeschriebene Drama "DANAch" auf. Einfühlsam, fleißig und sehr selbständig probt die Klasse seit einem Jahr das Theaterstück und fiebert der Premiere entgegen.

Hauptfiguren des Stücks sind zehn Waisenkinder, die in ihrer Vergangenheit traumatische Erfahrungen machen mussten. Auf einer einsamen Insel gestrandet, versuchen sie zu überleben. Eins der Waisenkinder, Cassy, vermisst ihre Zwillingsschwester. Realität und Fantasie vermischen sich in ihrer Wahrnehmung, so dass sie für die anderen Kinder plötzlich zu einer Gefahr wird. Die spannende Handlung zeigt den Überlebenskampf der Kinder und wirft die Frage auf, ob die Kinder gerettet werden können und ob Cassy an der traurigen Realität zerbricht.

Die Aufführungen finden in der Aula des EvB-Gymnasiums statt.

Robocup Qualifikation 2019

Geschrieben von Sonja Saeger, Konstantin Pavlov, Linus Karthaus und Benny Kosseda.

Auch dieses Jahr hat das EvB am RoboCup teilgenommen. Mit acht Teams ging das EvB an den Start der diesjährigen Qualifikation für die darauffolgenden deutschen Meisterschaften. Dafür hat sich dieses Jahr ein Team qualifiziert.

Die Teilnehmer des EvB trafen sich um sieben Uhr morgens auf dem Lehrerparkplatz der Schule, um daraufhin das Zubehör für den Wettbewerb in verschiedene Autos zu verladen, und dann in Fahrgemeinschaften nach St. Augustin zu fahren.

Neben den älteren Teilnehmern, z.B. Schülern aus der neunten Klasse, fuhren auch zahlreiche Schüler aus der fünften Klasse mit. Wer unter die ersten zwei Plätze kommt, kann an der deutschen RoboCup Meisterschaft in Magdeburg teilnehmen. Am Samstag hatte jedes Team drei Läufe und am darauffolgenden Sonntag nur noch zwei Läufe.

Die größte Schwierigkeit der Teams war der sogenannte ,,Rescue“-Bereich. Das Ziel dabei ist es, in einem Kasten, der nach oben hin offen ist, ein paar Kugeln in eine schwarze Ecke zu bringen. Diesen Bereich haben nur wenige Teams in ihren Robotern berücksichtigt. Nicht so das Team von Lukas K und Jan-Niklas F: sie schafften es gleich drei Kugeln einzusammeln.

Beim Einsammeln der Kugeln muss eine Regel beachtet werden, die zum Ärger unserer Teams erst 14 Tage vor der Qualifikation eingeführt wurde. Man muss zuerst die silbernen Kugeln einsammeln und danach die schwarzen, ansonsten kriegt man Minuspunkte.

Die meisten Teams investieren ihre Zeit und ihre Energie in die Linienverfolgung (Parcours). Insgesamt haben die Teams acht Minuten Zeit, um den selbstgebauten Roboter durch den Parcours zu bringen, der übrigens aus mehreren Platten zusammengesetzt ist. Die Teams wählen unter sich jeweils einen Teamkapitän, der während des Laufs den Roboter startet und ausmacht. Falls aber irgendwas umkippt oder ein Teil von dem Roboter abgeht, darf er es nicht wieder anmontieren und er darf auch nur den Roboter ausmachen, wenn der/die Schiedsrichter/in ,,Lack of Progress“ sagt. Der Teamkapitän muss auch am Anfang die Checkpoints setzen, die man aber natürlich vorher mit den Teamkameraden absprechen kann. Die Checkpoints dienen dazu den Parcours in vier verschiedene Abschnitte zu teilen. Wenn man einen Checkpoint passiert hat und man dann neustarten muss, startet man am letzten Checkpoint. Man darf die Checkpoints aber nicht auf Platten legen, auf denen Hindernisse sind, für die man Punkte bekommen kann.

Alle Teilnehmer bekommen ein Mittagessen umsonst, da sie ja eine Teilnahmegebühr bezahlt haben, die 30€ pro Nase kostet. Diese wird freundlicherweise vom Förderverein des EvBs übernommen. Am Samstag gab es Reis mit Gulasch und – wenn man wollte - Tzaziki zu essen. Es schmeckte.

Ein Tag später, am Sonntag, hingen schon die Ergebnisse vom Vortag aus und das EvB hat relativ gut abgeschnitten. Das Team Proxima, welches aus Sven S. und Alexander O. besteht, war das beste Team vom EvB bei Rescue Line und hatte nach den ersten drei Läufen 532 Punkte. Am Ende wird der schlechteste der fünf Läufe noch gestrichen.

Bei Rescue Line Entry war das beste Team vom EvB das Team Jonard bestehend aus Leonard K. und John K. Das Team erzielte 550 Punkte und belegte ebenfalls den zweiten Platz. Sonntag gab es noch zwei weitere Läufe und das Team BeLiKo hoffte, dass diese Läufe für sie besser ablaufen, als die ersten beiden, denn dort bekamen sie relativ wenige Punkte. Dafür hatten sie im dritten Lauf eine Kugel, die dreißig Punkte gebracht hat. Am Sonntag war der erste Lauf eines Teams des EvBs um 9.00 Uhr (Team Robo.tic) und der letzte um 13.00 Uhr (Team Jonard). Darauffolgend fand dann die Siegerehrung statt, jedoch wurde vorher noch gegessen.

 

Am Sonntag gab es Nudeln mit Bolognese oder Tomatensoße mit Gemüse. 

Der erste Lauf am Sonntag war für die meisten Teams des EvBs nicht so erfolgreich, denn alle hatten sehr viel Pech, wie zum Beispiel das Team FreeWin 2.0, welches fast die ganze Zeit zwischen zwei Kugeln durchgefahren war. Außerdem erkannte der Roboter von ihnen beim Parcours sehr oft Silber aber Silber ist vor dem Eingang des Rescue Bereichs. Wenn dies erkannt wird, wird daraufhin ein anderes Programm abgespielt und das ist im Parcours nicht unbedingt gut. Der Zweite Lauf lief für das Team BeLiKo besser ab, denn sie schafften fast den ganzen Parcour, aber leider hatten sie keine der Kugeln.

Nach der Siegerehrung stand fest, dass sich nur ein Team für die deutschen Meisterschaften qualifiziert hat.

Das Team Jonard hat den zweiten Platz in der Rescue Line Entry belegt und darf nach Magdeburg fahren.

Am Abend um 17:00 Uhr fuhren die Schüler mit Herrn Töpfer und den Eltern wieder in Fahrgemeinschaften zurück nach Wipperfürth.