BIPARCOUR im Deutschen Röntgen Museum in Remscheid-Lennep

Geschrieben von Melina (Stufe 8).

Der Naturwissenschaft-Kurs der 8. Klasse besuchte am 12.06.2019 das Deutsche Röntgen Museum in Remscheid-Lennep. Nach einer kurzen Einführung in der sogenannten “Black Box“, begaben sich die Schüler und Schülerinnen in zweier bzw. dreier Gruppen mit einem Tablet unterm Arm in die jeweils zugeordneten Räumen. Dort wurden den Gruppen auf dem Tablet die zur Station dazugehörigen Fragen gestellt. Bei manchen Stationen stellten sich die Fragen als schwierig dar, aber selbst diese konnten von manchen Gruppen beantwortet werden. Doch im Großen und Ganzen haben alle Gruppen den BIPARCOUR mit Bravour bestanden.

Am Ende der Rundführung versammelten sich alle Gruppen in der “Black Box“ zu einem weiteren Rätsel, den der Kurs mit Leichtigkeit absolvierte. Als Belohnung bekam der Kurs Süßigkeiten, die sich die Schüler und Schülerinnen schmecken ließen. Da die Busverbindung ein wenig kritisch war, warteten die Schüler und Schülerinnen ca. 1 ½ Stunden. Doch selbst die Wartezeit wurde mit fröhlicher Unterhaltung verkürzt.

Die Exkursion wurde unter der Leitung von Frau Ijewski und Herr Mombauer durchgeführt.

Was tun nach dem Abi? - Vielleicht zur EU FH...?

Geschrieben von André-Paul Widera.

Bei dem folgenden Artikel handelt es sich um einen Erfahrungsbericht unseres Q1-Schülers André-Paul Widera.

Auf der Bildungsmesse "Einstieg" in Köln warb die europäische private Fachhochschule EUFH in Brühl mit ihrem dualen Studiengängen in den Bereich Management, Gesundheit und Soziales, um neue Interessenten eines Studiums für sich zu gewinnen. Kleine Gruppen, die viel Interaktivität mit den Dozenten zulassen, und eine ausgebaute digitale Infrastruktur sollen zukünftigen Studenten den Weg zum akademischen Abschluss attraktiver und interessanter gestalten. Auch durch die Praxisnähe des dualen Studiums sollen die Berufschancen aufgebessert werden, denn trockene Theorie bringt einem Unternehmen nichts, wenn man sie nicht anwenden kann.

Doch was steckt hinter den Versprechen und den angeblichen Vorteilen gegenüber einem "normalen" Studium an einer staatlichen Universität? Und wie sieht es mit der Finanzierung und der Chancengerechtigkeit aus? Kann man dort nur studieren, wenn man ein entsprechend großes Budget zur Verfügung hat? Ist studieren dort nicht für jeden möglich? Und wie sieht der Alltag in der EUFH tatsächlich aus?

Mit diesen Fragen im Gepäck habe ich die EUFH für einen Tag besucht, um mir die Vorlesungen zum Studiengang "Wirtschaftsinformatik" vor Ort anzusehen und Antworten auf meine Fragen zu erhalten.

Mein Tag sah wie folgt aus:

    • 08:30 – 10:00 Uhr: Rechtliche Grundlagen für Wirtschaftsinformatiker
    • 10:45 – 12:45 Uhr: Verhandlungstechniken
    • 12:45 - 13:45 Uhr: Studienberatung mit Herr Wasch
    • 13:45 - 15:45 Uhr: Operative Anwendungssysteme in den betrieblichen Leistungsprozessen
    • 16:00 - 18:00 Uhr: Organisation und operative Aufgaben des Informationsmanagements

Von 12:45 Uhr bis 13:45 Uhr finden keine Vorlesungen statt, da in diesem Zeitraum die wohlverdiente Mittagspause ansteht. Vergleichbar mit der Langtagspause am EvB. Außerdem ist zu beachten, dass man bei einem dualen Studium drei Tage lang (z. B. von Montag bis Mittwoch) die Vorlesungen an der EUFH besucht und anschließend die restlichen zwei Tage im Unternehmen arbeitet, bei dem man die Ausbildung macht. Manchmal ist es aber auch so, dass ihr ganze drei Monate studiert und danach drei Monate bei dem Unternehmen arbeitet. Es kommt auf den Studiengang und das Unternehmen an. Da ich dort aber nur für einen Tag war, erhielt ich einen Termin bei der Studienberatung, um dort meine noch offenstehenden Fragen zu stellen.

Bezüglich der Finanzierung sind Kosten von 690 Euro pro Monat, 250 Euro Prüfungsgebühren pro Semester und 200 Euro einmalige Einschreibegebühren fällig. Chancengerechtigkeit sieht anders aus… Was hier unbedingt anzuführen wäre ist allerdings, dass diese Kosten von dem jeweiligen Kooperationspartner übernommen werden. Also von dem Unternehmen, bei dem ihr eben die Ausbildung macht. Je nachdem kann es auch sein, dass ihr nicht nur die Studienkosten durch die Vergütung eures Kooperationspartners bezahlen könnt, sondern sogar noch etwas nach den Abzügen übrig bleibt. Das variiert aber in Abhängigkeit von der Firma, bei der ihr euch für den dualen Studiengang bewerbt.

Einen NC (also eine Vergabe der Plätze in Abhängigkeit vom Abischnitt) gibt es nicht. Gefordert sind aber Angaben zu außerschulischem Engagement, die sogenannten Soft Skills und natürlich wie ihr euch präsentiert, welche Motivation ihr mitbringt und was ihr dem Unternehmen bieten könnt. Jemand, der einen 3,0er Schnitt hat, aber sehr viele Ambitionen mitbringt, wird viel eher bevorzugt als jemand, der einen 1,5er Schnitt hat, aber im Vergleich nicht mit den anderen Anforderungen mithalten kann. Die eigene Motivation, die man an den Tag legt, spielt hier eine zentrale Rolle.

Was ich persönlich empfehlen würde ist, wenn Interesse besteht, sich die EUFH in Brühl persönlich anzuschauen, sich im Vorfeld spezifische Fragen zu Themen wie Finanzierung und Auswahl des Studiengangs zu überlegen und Unternehmen zu suchen, die euch hinsichtlich der Kosten unterstützen.

Man kann nämlich auch aus der Perspektive des Unternehmens denken: Warum sollte das Unternehmen dir das Studium finanzieren? In den allermeisten Fällen ist es auch so, dass ihr, nachdem ihr den akademischen Abschluss und die Ausbildung erworben habt, für mindestens zwei weitere Jahre im Unternehmen arbeiten müsst! Deswegen ist es sehr wichtig das richtige Unternehmen für sich persönlich zu finden.

Wenn du dich über die mehr als 17 Studiengänge informieren willst, dann kannst du das auf dem Instagram-Kanal der EUFH (eufh_students) oder auf der offiziellen Webseite (https://www.eufh.de) tun.

Einzelne Bilder zu diesem Artikel wurden von der Europäische Fachhochschule Rhein/Erft bereit gestellt.

Sensation am EvB-Gymnasium: Akay Eski einer der besten Nachwuchs-Mathematiker Deutschlands!

Geschrieben von C. Ebbinghaus.

Im Rahmen der Begabtenförderung in Mathematik haben in diesem Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler des EvB am deutschlandweiten Mathematikwettbewerb „PANGEA“ teilgenommen. Sie nahmen sich der herausfordernden Knobelaufgaben an.

Insgesamt nahmen deutschlandweit 100.512 Schülerinnen und Schüler teil. Die 500 Besten eines jeden Jahrgangs kamen in die Zwischenrunde. Unter ihnen: Sechs Schülerinnen und Schüler des EvB!

Helena Burgmer, Nikita Pavlov, Luise Zeppenfeld, Robbie Wetzel, Akay Eski und Simon Krämer hatten es in die Zwischenrunde geschafft und gehörten zu einem elitären Kreis.

Doch in diesem Jahr nicht genug: Zum ersten Mal konnte sich ein EvB-Schüler, Akay Eski aus der 6a, für das Finale in Köln am 08.06.19 qualifizieren. Damit gehörte er zu den zehn besten Mathematikern seines Jahrgangs in NRW und zu den 60 besten Mathematikern Deutschlands.

Unter dem Motto „Mathematik verbindet“ fand in das Finale im WISO-Hörsaal statt. Akay Eski konnte auch im Finale überzeugen und erreichte in seinem Jahrgang den hervorragenden 9. Platz in NRW und den 40. Platz in Deutschland. Nicht nur seine Familie, sondern auch das ganze EvB sind stolz auf den Hochleistungsdenksportler Akay!

EvB-Sommerkonzert 2019

Geschrieben von P. Peuler.

Wir möchten Sie herzlichst zu dem Abschlusskonzert des Musikworkshops der Musikerinnen und Musiker unserer Schule, besonders unseres Musikprofils mit dem Landespolizeiorchester NRW einladen. Im Rahmen eines Proben-Workshops werden die Ensembles des EvB mit den Musikern des Landespolizeiorchesters NRW und den Dozenten der Musikschule Wipperfürth dieses Konzert vorbereiten.

Uns freut es, dass unsere Ensembles, insbesondere die Fünft -, Sechst – und Siebenklässler, die im Rahmen des geförderten Musikprofils ein Instrument erlernen, ihre musikalischen Talente in diesem Konzert unter Beweis stellen werden.
Mit dem Erlös des Konzertes soll unser Musikprofil weiter gefördert werden.

Wir würden uns freuen, Sie zu unserem Konzert am

Donnerstag, dem 27.06.19, um 19.00 Uhr
in der Alten Drahtzieherei,
Wupperstraße 8, 51688 Wipperfürth

begrüßen zu dürfen.

Eintrittskarten sind zum Preis von 8 € / erm. 5 € im Sekretariat des EvB sowie in der Buchhandlung Colibri und im RGA Büchermarkt erhältlich.

Verleihung der Cambridge Zertifikate 2019

Geschrieben von M. Mombauer.

Auch in diesem Schuljahr fand wieder jede Woche mittwochs die Cambridge AG statt, für die sich Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 interessierten.

So kam man regelmäßig zusammen, um sich von Herrn Mombauer mit Englischaufgaben zum „Writing“, „Reading“, „Listening“, „Speaking“ und dem von allen Kandidaten gefürchteten „Use of English“ versorgen zu lassen.

Im März legten dann 10 Schüler die FCE-Prüfung, das First Certificate of English, ab und weitere 8 versuchten sich am CAE (Certificate of Advanced English). Erwähnenswert bei den diesjährigen Prüfungen ist, dass ALLE Schüler das angestrebte Sprachniveau erreichten und mehrere Schüler sogar aufgrund ihre besonders guten Sprachfähigkeiten eine höhere Stufe ausgewiesen bekamen. Hervorzuheben wären hier besonders Dominik Klar aus der EF und Dajana Nitzling aus der Q1.

Nachdem die Schüler bereits vor einigen Wochen über ihr Abschneiden informiert worden waren, war jetzt der Tag gekommen, an dem die Schüler ihre Zertifikate aus Cambridge ausgehändigt bekamen. Cambridge-Zertifikate verlieren nie ihre Gültigkeit und sind eine durchaus nützliche Zusatzqualifikation, die man für Praktika, Uni-Bewerbungen oder Auslandsaufenthalte gut nutzen kann.

Herr Seifert gratulierte zu den hervorragenden Leistungen und lobte die SchülerInnen für ihren Einsatz.

Jugendwettbewerb Informatik 2019: Programmieren

Geschrieben von D. Töpfer.

Die NTW-Kurse der 9 Stufe haben auch in diesem Schuljahr wieder am Informatik-Wettbewerb teilgenommen. Der Wettbewerb erfolgt in drei Runden. In den ersten beiden Runden muss man die Aufgaben online lösen. Man programmiert hierbei mit Hilfe von "Blockly" (einer Grafik-basierten Programmiersprache, siehe Bild unten). Die dritte noch ausstehende Runde erfolgt in Papierform. Die Qualifikation für die 3. Runde setzt die Teilnahme an beiden Runden voraus sowie das Erreichen von mindestens 300 Punkten in beiden Runden zusammen. Diese Voraussetzung haben 18 Schülerinnen und Schüler am EvB-Gymnasium erreicht.

Dieses Jahr war der NTW Kurs von Herr Töpfer so erfolgreich wie noch nie und hat viele Preise gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!

(P.S.: Da der Fototermin sehr überraschend zustande kam versteckten sich einige Teilnehmer*innen im Bild hinter ihren Urkunden. Wohl gemerkt, hinter Urkunden mit vielen Punkten...)

EvB-Schulgemeinde trauert um Jörg Kloppenburg

Geschrieben von EvB-Schulleitung/W. Kronenberg.

Die Schulgemeinde des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums Wipperfürth trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden der Elternpflegschaft Herrn Jörg Kloppenburg, der am 21.5.2019 plötzlich und unerwartet verstarb.

Herr Kloppenburg war von 2013 bis 2017 Vorsitzender der Elternpflegschaft. In diesen Jahren brachte er sich mit vielen neuen Ideen und Initiativen aktiv in unser Schulleben ein. Maßgeblich trieb er zusammen mit der damaligen Schulleitung, Herrn Kronenberg, die Entwicklung des EvB als Ganztagsgymnasium voran. Er genoss bei allen am Schulleben Beteiligten ein hohes Ansehen. Wir werden ihn sehr vermissen.

Im Namen der Schulgemeinde wünschen wir seiner Frau Annette und seiner Tochter und unserer ehemaligen Schülerin Alicia alles Gute in dieser schwierigen Zeit.

Die Schulleitung und Elternpflegschaft

Es folgen nun noch einige persönliche Gedanken von Herrn Kronenberg, der als Schulleiter bis 2017 sehr intensiv mit Herrn Kloppenburg zusammenarbeitete.

Als Jörg Kloppenburg 2013 Vorsitzender der EVB- Schulpflegschaft wurde, stellte ich mich auf harte schulpolitische Debatten mit einem juristisch versierten Gesprächspartner ein. Ich erfuhr aber schnell, dass es ihm dabei immer und uneingeschränkt um die positive Fortentwicklung der Schule ging, deren Eltern er vertrat. Dabei schonte er weder sich, mich, die Stadtverwaltung noch die Schulaufsicht. Aber es ging ihm um Lösungen, nicht um Streit.

Im Zweifelsfalle wusste er aber auch sehr wohl zwischen den Eigeninteressen einiger Eltern und den Werten der Schulgemeinschaft zu unterscheiden. Respekt war ihm dabei Programm, auch gegen den Strom.

Wir haben auch gerne zusammen gelacht, über die anderen wie über uns selbst.

Für die Jahre konstruktiver und loyaler Zusammenarbeit am EVB bin ich ihm persönlich sehr dankbar. Ich bin traurig, dass er schon gehen musste.
Solche Elternvertreter brauchen unsere Schulen, solche Männer braucht unser Land!

Werner Kronenberg, Schulleiter im Ruhestand.

Bufdi am EvB im nächsten Schuljahr - jetzt bewerben!

Geschrieben von P. Oberberg.

Zum kommenden Schuljahr erhalten wir am EvB eine sogenannte Bufdi-Stelle, also im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Der oder diejenige junge Mitarbeiter/in wird uns in vielfältiger Weise im pädagogischen und organisatorischen Bereich, insbesondere im Ganztag, unterstützen können.

Diese Stelle ist eine interessante Chance für junge Menschen, Erfahrungen für das spätere Berufsleben zu sammeln. Für uns ist es eine sehr gute Unterstützung, nicht nur im Ganztag.

Wir möchten diese Stelle bevorzugt an Bewerber außerhalb unserer Schule vergeben, um Rollenkonflikte zu vermeiden. Das heißt nicht, das Bewerber aus unserem System ausgeschlossen sind. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei uns bewerben! Sollten Sie jemanden kennen, für den/die diese Stelle geeignet sein könnte, geben Sie die Information gerne weiter. Vielen Dank für ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

i.V. Peter Oberberg

Engelbert-von-Berg-Gymnasium
51688 Wipperfürth
Lüdenscheider Str. 46
02267/5021

Hier die Übersicht der Bufdi-Aufgaben als PDF zum Download.

Podiumsdiskussion zur Europa-Wahl

Geschrieben von D. Kohlhaas.

Wer die Wahl hat, hat die Qual? In zunehmend unsicheren Zeiten, politisch derzeit geprägt von britischen Scheidungsfantasien und freitäglichen Schulschwänzer-Demos gegen den Klimawandel, den ein amerikanischer Präsident gar negiert, sind alle Wahlberechtigten in Deutschland aufgerufen, am 26.05. das Europäische Parlament zu wählen.

Auf Einladung des Grundkurs Sozialwissenschaften der Q1 von Herrn Kohlhaas und der Fachschaft Sozialwissenschaften findet deshalb kommenden Mittwoch, den 22.05.2019 von 09:50-11:25 Uhr in der Aula eine Podiumsdiskussion zur Europa-Wahl statt. Eingeladen wurden die im Bundestag vertretenden Parteien CDU, SPD, FDP, Die Grünen, Die Linke und AFD.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung, moderiert von André-Paul Widera und Anna-Lena Brauer, die unsere Gäste mit ausgewählten Fragen zur Debatte einladen.

Die Veranstaltung ist eine Pflichtveranstaltung für die Stufen EF und Q1.

Bastian Juhr (6b) beim Landesentscheid NRW des Vorlesewettbewerbs

Geschrieben von A. Rust.

Im letzten Dezember hat er sich im Vorlesewettbewerb des EvB als Schulsieger durchgesetzt, jetzt tritt Bastian Juhr sogar im Landesentscheid NRW an. Seine Deutschlehrerin Anne Rust hat für die Schulhomepage ein Interview mit ihm geführt.

Homepage: Bastian, du bist bestimmt sehr aufgeregt. Hättest du im Dezember gedacht, dass du soweit kommen kannst?
Bastian: Ich habe eigentlich damals gedacht, ich probiere es mal. Und dann habe ich es immer weiter probiert und es hat geklappt. Dass ich soweit komme, hätte ich nicht erwartet, aber es ist cool, dass es funktioniert hat.

Homepage: Wie bereitest du dich auf die Vorlesewettbewerbe vor?
Bastian: Vor dem jeweiligen Termin lese ich drei bis vier Mal den Text, in der direkten Woche davor lese ich ihn mehrfach mit Mikrofon, da ich das nicht mag; deswegen probiere ich es aus, was passiert, wenn ich mit einem Mikrofon lesen muss. Letztes Mal war dann aber gar kein Mikrofon da. Das war etwas blöd, die Akustik wird dann nämlich anders.

Homepage: Wie viele Bücher hast du bisher für den Lesewettbewerb vorbereitet? Kanntest du die schon alle vorher?
Bastian: Fünf Bücher habe ich bisher verwendet, da ich eines für den Klassenentscheid kurz vorher noch umgeändert habe. Das fand ich nämlich dann doch nicht so gut. Eigentlich hätte ich also vier gebraucht. Ich kannte aber zum Glück alle Bücher bis auf eins, das für den letzten Entscheid. Das habe ich dann vorher gelesen. Grundsätzlich lese ich aber im Wettbewerb gerne die Anfänge vor, das vereinfacht den Einstieg beim Zuhören.

Homepage: Was ist für dich das Lohnenswerte am Vorlesen bzw. am Vorgelesenbekommen?
Bastian: Es gibt einfach viele Bücher, die lesenswert sind und ich habe Spaß an Büchern; auch vom Gefühl ist es schön, ein Buch in der Hand zu halten. Vorlesen macht zusätzlich auch den anderen Freude; Wettbewerb macht natürlich auch Spaß, aber alles Vorlesen lohnt sich, auch der kleinen Schwester oder so.

Homepage: Es gibt aber ja auch Preise als Belohnung. Was hast du bisher erhalten?
Bastian: Ich habe jeweils Bücher bei jedem Entscheid bekommen, beim Bezirksentscheid sogar zwei Bücher, und mehrere Gutscheine; Urkunden gibt es, das ist auch toll.Man trifft interessante Leute z.B. Armin Laschet, den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten. Und das Beste - es macht halt immer Spaß.

Homepage: Welche Tipps hast du für unsere zukünftigen Vorleser?
Bastian: Mein Mastertipp: Immer so langsam lesen, dass man denkt: ÑMist, ich bin zu langsamì. Dann ist man richtig. Nervös sein ist okay, aber das macht das langsame Lesen noch schwieriger.
Betonung ist auch wichtig, aber das fällt mir leicht. Es gibt aber auch individuelle Tipps. Ich darf z.B. beim Vorlesen meine Eltern nicht ansehen, dass macht mich nervös. Meine Eltern müssen sich immer quasi verstecken. Wem das aber guttut, sollte die angucken. Oder die Wand. Vor allem aber sollte man sich klarmachen, dass man nicht für die Jury liest.

Homepage: Danke, Bastian, und alles Gute für den Landesentscheid. Wir drücken die Daumen.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels findet seit 1959 jährlich für die Schüler*innen der Stufe 6 statt.
Der Landesentscheid NRW erfolgt am 21.05.2019 in der Staatskanzlei des Landes in Düsseldorf.