EINLADUNG ZUR ERÖFFNUNG VON SELBSTLERNZENTRUM UND MENSA AM EVB

Geschrieben von E. Seifert.

Liebe Besucher unserer Homepage, liebe Schulgemeinde,

Sie sind sicherlich schon gespannt darauf, unseren Neubau mit Selbstlernzentrum und Mensa, der am 6.9.2019 offiziell eingeweiht wird, in Augenschein nehmen zu können.

Im Anschluss an die offizielle Feier laden wir Sie und Euch ganz herzlich zur Besichtigung des Selbstlernzentrums und der Mensa

am Freitag, den 6. September von 13 bis 15 Uhr, ein.

Die Schulleitung, die Abteilungsleiter sowie einige Lehrer und Schüler stehen Ihnen in dieser Zeit gerne zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Für alle, die das EvB besuchen oder dort arbeiten, ist das EvB nicht einfach nur eine Schule. Es ist vielmehr ein Lebensraum, ein Ort, an dem man gerne Zeit verbringt - Zeit um zu lernen, aber vor allem, um sich selbst zu entwickeln. So bietet das EvB durch die Lernzeiten die Möglichkeit, gezielt an den eigenen Schwächen zu arbeiten und an den Stärken zu feilen.

Dabei verzichten wir auf Hausaufgaben, denn das was gebraucht wird, wird in den Schulalltag integriert. Dabei legen wir einen hohen Wert auf Selbstvertrauen und Selbstständigkeit. Durch die Einrichtung des neuen Selbstlernzentrums ist es u.a. möglich, sich in der Recherche und der Präsentation zu schulen. Denn Unterricht ist für uns mehr als das bloße Erlernen von Inhalten.

Wir bieten die Zeit, die man braucht, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Neues entdecken, mit Spaß lernen und dabei selbstbewusster und selbstorganisierter zu werden. Auch die Möglichkeit zur gemeinsamen Einnahme eines gesunden Mittagessens in der neuen Mensa gehört zum pädagogischen Gesamtkonzept.

Nutzen Sie also die Gelegenheit, unsere neuen Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen
E. Seifert (Schulleiter)

(Die Fotos zu diesem Beitrag veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung von Alexia Lüers)

Handyregelung am EvB im neuen Schuljahr 2019/20

Geschrieben von EvB.

Für die Unterstufe, Klassen 5 -7, besteht ein Handyverbot während der gesamten Unter-richtszeit. Die Mitnahme der ausgeschalteten Geräte ist gestattet.

Die Schüler*innen der Stufen 5, 6 und 7 führen ihre Handys ausgeschaltet in ihren Taschen mit sich und nutzen ihre Handys/Smartphones während des Schultages nur nach ausdrückli-cher Erlaubnis durch eine Lehrkraft und dies auch nur in Ausnahmefällen. Der Schultag bleibt für die Unterstufe „handyfrei“; dies gilt auch für die Zeiten vor und nach dem Unterricht sowie in sämtlichen Pausen.

Bei Verstößen von Unterstufenschülern – auch erstmaligen - wird das Handy eingezogen und kann am Ende des individuellen Schultages vom Besitzer abgeholt werden. Hierüber werden die Eltern verständigt.

Für die Umsetzung unseres Konzepts sind zunächst einige wichtige Änderungen und Regeln beschlossen worden:

1. Die Schüler*innen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-7 dürfen ihre Handys sowohl in den Pausen als auch vor Unterrichtsbeginn und nach Schulschluss auf dem Schulge-lände nicht benutzen.

2. Jede/r Schüler*in der Sekundarstufe I (Klasse 5-10) trägt ab dem Schuljahr 2019/20 einen aktuellen Schülerausweis bei sich (die jeweilige Klassenstufe ist auf der Rück-seite vermerkt). Hiermit wird gewährleistet, dass die Lehrerinnen und Lehrer die Schülerinnen und Schüler ihren Klassenstufen zuordnen können (für den Fall, dass die aufsichtführende Person die Schülerin/den Schüler nicht kennt).

3. Das Handy der Schüler*innen muss so gekennzeichnet sein, dass diese es stets als ihr Eigentum identifizieren können.

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Vorgehen bei einem Verstoß gegen das Handyverbot:

Jede/r Schüler*in muss sich mit Hilfe seines/ihres Schülerausweises (auch als Foto auf dem Handy möglich) ausweisen können.

Verwendet eine Schülerin oder ein Schüler der Unterstufe das Handy unerlaubt auf dem Schulgelände:

a) Das Handy muss unverzüglich für den Rest des individuellen Schultages bei Herrn Wulfen (Schulverwaltungsassistent) abgeben werden. Das Handy wird hier selbstverständlich sicher verwaltet.

b) Die Schülerin/ der Schüler wird namentlich erfasst und erhält eine „Wertmarke“ mit der sie/er ihr/sein Handy nach ihrem/seinem Unterrichtsschluss abholen kann.

c) Die Eltern werden über diesen Verstoß mittels eines Formulars informiert, das unterschrieben an die/den jeweilige/n Klassenlehrer*in am Folgetag zurückge-geben wird.

Beim dritten Verstoß verhängt die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer eine pädagogische Maßnahme. Auch hierüber werden die Eltern selbstverständlich informiert.

 

Für die Mittel- und Oberstufe besteht die Erlaubnis von Handys außerhalb der Unterrichtszeit vor und nach der Unterrichtszeit, sowie in den großen Pausen und der Mittagspause.

In der Mensa gilt für die gesamte Schulgemeinde ein Handyverbot. Eine Ausnahme bildet der Bistroraum, der ausschließlich für die Oberstufe vorgesehen ist.

Die Nutzung des Handys zu unterrichtlichen Zwecken soll für alle SuS weiterhin möglich sein.

Mediennutzung am EvB – aber richtig!

Geschrieben von EvB.

Steve Jobs, der Erfinder des iPhone, begrenzte bewusst die Zeiten der Handynutzung seiner Kinder. Bill Gates, ehemaliger Geschäftsführer von Microsoft, erlaubte seinem Kind die Handynutzung erst ab dem Alter von 14 Jahren. Zahlreiche Studien weisen auf Risiken und Gefahren hin, wenn es um die unbeschränkte Nutzung von Handys und Smartphones für Kinder und Jugendliche geht. Auch den Schülerinnen und Schülern des EvB ist dieses Thema wichtig, so dass die Initiative der Schülervertretung (SV) den Anstoß für eine Erneuerung des Medienkonzeptes am Engelbert-von-Berg-Gymnasium gab. Innerhalb weniger Monate ei-nigten sich die Schülerschaft, die Eltern und die Lehrer*innen unserer Schule auf ein neues und zeitgemäßes Modell der Mediennutzung.

Im Mittelpunkt aller Überlegungen stand und steht das Ziel, alle Schüler*innen unserer Schule zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen innerhalb unserer Gesellschaft zu machen. Um dies zu erreichen, braucht es natürlich Information, Bildung und Übung – gera-de was moderne Medien angeht. Daher setzen wir ab dem kommenden Schuljahr noch mehr als bisher auf eine gemeinsame und aufgeklärte Auseinandersetzung mit den „Neuen Medien“, also Social Media, Messengerdiensten und Smartdevices insgesamt.

Umfangreiche Informationen und ein bewusster Umgang mit den „Neuen Medien“ sind hierzu da A und O. Seit ein paar Jahren werden an unserer Schule gezielt zunächst Medien-scouts bzw. mittlerweile Medienbegleiter ausgebildet, die wiederum regelmäßig für alle Klassen der Stufen 5 und 7 Veranstaltungen im Bereich „Digitale Bildrechte“, „Was tun bei Cyber-Mobbing?“ und „Sichere Passworte“ durchführen. Zudem bieten wir seit dem letzten Jahr Elternabende zum Thema „Digitalisierung“ in Kooperation mit der Polizei Oberberg an.

Dieses Angebot werden wir ab dem kommenden Schuljahr konsequent erweitern, um die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung noch selbstverständlicher in den Schulalltag un-serer Schüler*innen zu integrieren und somit auch die Mediennutzung außerhalb der Schule zu verbessern. Frei nach der Maßgabe: „Wenn die Nutzung eines Angebots kostenlos ist, ist man vermutlich selbst die Ware…“ wollen wir ein größeres Bewusstsein dafür schaffen, inwiefern unser aller Aufmerksamkeit zielgerichtet angesprochen und im Sinne der großen Internetkonzerne gehandelt wird. Je bewusster sich jeder Einzelne hiermit auseinandersetzt, umso selbstbewusster können wir alle mit der Herausforderung „Smartphone“ umgehen. In der Nutzung sind wir alle bereits mehr oder weniger kompetent, was allerdings die Ausei-nandersetzung mit den Risiken angeht, ist die digitale Welt gerade für unsere Jüngsten noch immer „#Neuland“…

Das wollen wir an unserer Schule mit unserem neuen Medienkonzept ändern. Wir sind zu-versichtlich, damit einen adäquaten Umgang zu fördern, der für ein zeitgemäßes mediales Arbeiten und aufgeklärtes Bewusstsein sorgt.

 

 

 

Veränderungen am EvB zum neuen Schuljahr:

- Wir bieten Elternabende zum Thema „Digitalisierung“ für die Eltern aller Jahrgangsstufen.

- Handynutzung im Unterricht bleibt für die Schüler*innen aller Stufen nach Aufforderung durch die Lehrkraft möglich.

- Die Schüler*innen der Oberstufe erhalten neue Möglichkeiten zur Ausweitung ihrer Medi-enkompetenz im neuen Gebäude (Selbstlernzentrum und als Rückzugsort einen großen Auf-enthaltsraum).

- Ausgewählte Schüler*innen der Stufen 8, 9 und EF werden weiterhin gezielt als Medien-begleiter ausgebildet und führen regelmäßige Schulungen der jüngeren Schüler durch.

- Die Schüler*innen der Stufen 5, 6 und 7 führen ihre Handys ausgeschaltet in ihren Taschen mit sich und nutzen ihre Handys/Smartphones während des Schultages nur nach ausdrückli-cher Erlaubnis durch eine Lehrkraft und dies auch nur in Ausnahmefällen. Der Schultag bleibt für die Unterstufe „handyfrei“; dies gilt auch für die Zeiten vor und nach dem Unterricht sowie in sämtlichen Pausen.

- Bewusste und gesunde Mediennutzung und -kompetenz wird gezielt in verschiedene Un-terrichtsreihen der Unter- und Mittelstufe integriert. Besonders die Fachschaften Biologie, Politik, Praktische Philosophie und Religion werden hierbei zunächst tätig.

1. Sitzungen der Klassenpflegschaften 2019/20

Geschrieben von EvB-Schulleitung.

Liebe Eltern,

ich begrüße Sie alle herzlich zum neuen Schuljahr und lade Sie hiermit zentral zur 1. Sitzung Ihrer Klassen-/Stufenpflegschaften ein.
Aus informationstechnischen und praktischen organisatorischen Gründen laden wir Sie zentral zu einem gemeinsamen Termin für jede Jahrgangsstufe ein und bitten Sie in den ersten 30 Minuten in die Aula, um gemeinsame Anliegen der Klassenstufe mitteilen und besprechen zu können.

  • Klasse 5: Montag, den 09.09.2019, 19.30 Uhr, Aula, ab 20.00 Uhr in den Klassenräumen. (5a: 155; 5b: 154)
  • Klasse 6: Montag, den 09.09.2019, 19.00 Uhr, Aula, ab 19.30 Uhr in den Klassenräumen. (6a: 123; 6b: 125; 6c: 121)
  • Klasse 7: Donnerstag, den 05.09.2019,19.00 Uhr, Aula, ab 19.30 Uhr in den Klassenräumen. (7a: 218; 7b: 216; 7c: 221)
  • Klasse 8: Donnerstag, den 05.09.2019, 19.30 Uhr, Aula, ab 20.00 Uhr in den Klassenräumen. (8a: 208; 8b: 206)
  • Klasse 9: Mittwoch, den 04.09.2019, 19.00 Uhr, Aula, ab 19.30 Uhr in den Klassenräumen. (9a: 203; 9b: 201)
  • Jgst. EF (10): Donnerstag, den 12.09.2019, 19.00 Uhr, Aula
  • Jgst. Q1 (11): Donnerstag, den 12.09.2019,19.00 Uhr, Mensa
  • Jgst. Q2 (12): Mittwoch, den 11.09.2019, 19.00 Uhr, Aula

Für die Jahrgangstufen Q1 & Q2 erfolgt eine separate Einladung über die Beratungslehrer.

Gemeinsame Tagesordnung (Erweiterung möglich):

TOP 1: Wahlen der Klassenpflegschaftsvorsitzenden und Stellvertreter
TOP 2: Bericht des Klassenlehrers/der Beratungslehrer
TOP 3: Verschiedenes

Ich wünsche Ihren Sitzungen einen konstruktiven und erfolgreichen Verlauf und freue mich auf Ihr Engagement in den schulischen Mitwirkungsgremien.

E. Seifert
Schulleiter

Neue Stundenpläne ab Montag online abrufbar! (1. HALBJAHR 2019)

Geschrieben von den EvB-Vertretungsplanern (Mz/Mbr).

Ab dem 26.08., also ab Montag (9 Uhr) können online die aktuellen Stundenpläne der Stufen 6 bis 9 sowie der Q2 über den Menüpunkt Aktuelles -> Vertretungsplan hier auf der Homepage oder per Smartphone über die App eingesehen werden. Die Zugangsdaten haben sich seit dem letzten Schuljahr nicht geändert. Bitte informiert Euch insbesondere über den Unterricht am Mittwoch und bringt dementsprechende Materialien mit. Ganz wichtig ist das, falls ihr am Mittwoch z.B. direkt Sportunterricht habt!

Die Schülerinnen und Schüler der Stufen EF und Q1 erhalten ihre Stundenpläne am Mittwoch von ihren Beratungslehrern (daher sicherheitshalber bitte die Sportsachen mitbringen). Die Fünftklässler werden in den ersten Tagen von ihren Klassenlehrern betreut und über ihren Stundenplan informiert.

Ein Beitrag mit allen weiteren Besonderheiten zur Gestaltung des ersten Schultags ist hier auf der Homepage direkt auf der Startseite verlinkt (-> "Gestaltung des 1. Schultages (Mittwoch, 28.08.2019)".

Wir wünschen Allen einen entspannten Ausklang der Sommerferien und freuen uns auf ein gut erholtes Wiedersehen im Unterricht am Mittwochmorgen ab 7.55 Uhr am EvB.

Informationen für unsere neuen Fünftklässler!

Geschrieben von Tobias Schmidt.

Liebe Eltern der neuen Fünftklässler!

Anbei noch ein paar Informationen für die ersten Tage im neuen Schuljahr:

Am ersten Schultag (Mittwoch, 28.08.2019) werden Ihre Kinder um 8:00 Uhr in der Aula von ihrem Klassenlehrer abgeholt und in ihre Klasse gebracht.
Ihre Kinder werden in den ersten drei Tagen von der 1. - 4. Stunde zum besseren Kennenlernen und zur Ortentierung von Ihrem Klassenlehrer unterrichtet. In der 5. und 6. Unterrichtsstunde haben die Schülerinnen und Schüler dann Fachunterricht gemäß ihres Stundenplans. - Vom 28.08.-30.08.2019 findet noch kein Nachmittagsunterricht statt.

Ab der zweiten Schulwoche wird der Unterricht laut Stundenplan erteilt. Dann beginnen auch die Langtage. An welchen Wochentagen Ihre Kinder Nachmittagsunterricht haben werden, erfahren Sie über den Stundenplan.

Hat Ihr Kind in den ersten Tagen Fragen oder Orientierungsprobleme, so kann es in der Pausenhalle die Mentoren ansprechen, die in der ersten Woche gut sichtbar an einem Tisch in der Pausenhalle sitzen werden.

Falls Ihre Kinder mit dem Bus zur Schule kommen, werden sie in den ersten zwei Wochen von ihrem jeweiligen Fachlehrer der Klasse und den Mentoren am Ende der 6. Stunde zu den Bushaltestellen an der Lüdenscheider Straße gebracht. Die Gesamtzahl der Schüler stellt schon einen deutlichen Unterschied zur Grundschule dar, auch ist das Aufkommen besonders nach der 6. Stunde sowohl an Verkehr als auch an Schülern beträchtlich und wahrscheinlich für Ihre Kinder ungewohnt.
Bitte besprechen Sie mit Ihrem Kind, welche Buslinie sie nehmen müssen.

Die von uns ausgeteilten Bücher müssen nicht sofort alle mit nach Hause genommen werden. Jedes Kind hat im Klassenraum ein Regalfach, in dem es Bücher aufbewahren kann, so dass das Gewicht des Schulranzens dem Körpergewicht des Kindes angemessen ist. Achten Sie bitte mit darauf, dass Ihr Kind nicht jeden Tag alle Bücher hin- und herträgt.

Trauer um Jochen Kirsch

Geschrieben von EvB.

Mit Jochen Kirsch verlieren wir einen ehemaligen Lehrer, Kollegen und Menschen, der am EvB-Gymnasium die Freude an Sprache, Kultur und Savoir Vivre gelebt hat. Die Schulgemeinde dankt ihm besonders für sein Engagement für den deutsch-französischen Schüleraustausch und seine Leidenschaft für Geschichte und Französisch, mit der er Schülerinnen und Schüler für die Sache gewinnen konnte.

Wir trauern mit seiner Familie und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Im Namen der Schulgemeinde.

(Unter DIESEM LINK gelangt man zur Traueranzeige der BLZ - externer Link)

(Unter DIESEM LINK gelangt man zu einem Interview unserer Schulhomepage mit Jochen Kirsch aus dem November 2008, in dem es um den partnerschaftlichen Austausch mit Surgères geht.)

EF-Exkursion zur phil.cologne 2019

Geschrieben von M. Heckmann & T. Schmidt.

Das Faultier verbringt die meiste Zeit seines Lebens damit einfach nur „rumzuhängen“ und zu schlafen. Es wacht nur auf, um sein Bedürfnis nach z.B. Nahrung zu stillen. Würden Sie mit dem Faultier tauschen wollen, oder soll alles so bleiben wie es ist? Vielleicht haben Sie schon für sich entschieden: „Faulheit - Laster oder Tugend?“

Im Rahmen einer Exkursion zur phil.cologne 2019 der EF-Philosophiekurse von Herrn Schmidt und Herrn Heckmann, ging es in der von Jürgen Wiebike (WDR 5) und Prof. A. Pollmann geführten und angeleiteten Diskussion genau um diese Frage.

Da unsere Schule als einzige zum frühen Diskussionstermin (10 Uhr morgens) erschienen war, nahm sich Herr Wiebike viel Zeit für eine investigative Befragung einzelner Schülerinnen und Schüler. Im direkten Gespräch ergab sich, dass die Befragten zu Hause oder auch in der Schule selten zu hören bekommen, sie wären wirklich sehr fleißig und sollten stattdessen mehr Pausen einlegen. Im Gegenteil, oft sei sogar das Gegenteil der Fall – eine Situation, mit der sie sich unwohl fühlten. Doch ist es nicht eine Gefahr, wenn wir in einer Gesellschaft leben, die den „Müßiggang“ als etwas Schlechtes empfindet? Leidet darunter nicht z.B. die Kreativität? War das denn historisch betrachtet schon immer so?

Diese und weitere Fragen stellten sich der philosophierenden Gruppe und die Teilnehmenden antworteten auf einem beeindruckend reflektierten Niveau, sodass sogar die Veranstalter mehr ins Grübeln gekommen waren, als sie im Vorfeld angenommen hätten. Dies und auch die Tatsache, dass es ganz und gar nicht faul ist, zu so früher Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Wipperfürth nach Köln zu reisen (vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Wulfen für die tatkräftige Unterstützung bei der Planung im Vorfeld), legten den Grundstein für eine gelungene Philosophie-Exkursion.

In der anschließenden Reflexionsrunde im Park erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich noch einmal individuell zu der Problematik zu äußern und danach das Kölner Leben (inklusive sonnigem Wetter!) ein wenig zu beobachten und zu genießen.

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern der phil.cologne und sind uns sicher nächstes Jahr eine ähnliche Veranstaltung erneut besuchen zu wollen – wenn wir nicht zu faul sind…

"Der kleine Prinz" - Ein Interview mit dem Ensemble

Geschrieben von T. Schmidt.

Gegen Ende des Schuljahres 2018/19 hat eine Theatergruppe der Stufe EF in unserer Aula das Theaterstück "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry aufgeführt. Unter der Leitung der Theaterpädagogin Frau Nusch haben die Schülerinnen und Schüler mit großer Disziplin und viel Einsatz und Kreativität gearbeitet und zwei erfolgreiche Auftritte dargeboten. Als Ergänzung zu unserer Bildergalerie, die HIER zu sehen ist haben wir ein Interview mit der Gruppe geführt, das einen besseren Einblick in die Theatererfahrung geben soll. Wir danken den Darstellerinnen und Darstellern für ihren Einsatz auf der Bühne und die interessanten Antworten. (Die Fragen wurden vom Literaturkurs der Stufe Q1 gestellt.)

1. Wieso habt ihr euch für dieses Stück entschieden?

Wir haben wirklich lange überlegt, welches Stück wir spielen möchten. Unsere Theaterregisseurin Nelia Nusch hat sich viele Gedanken gemacht und eine Menge Zeit darin investiert, all unseren Vorschlägen nachzugehen. Manche Stücke wie „Romeo und Julia“ waren uns nicht möglich, weil wir dafür zu wenige Schauspieler zu Verfügung hatten. Wir waren nämlich nur zu sechst. Dann hatte einer von uns die Idee vom kleinen Prinzen. „Der kleine Prinz“ schien uns für alle Altersklassen geeignet und Nelia konnte uns ein wunderschönes Bühnenbild zur Verfügung stellen, weil sie mit diesem Stück bereits viel Erfahrung hat.
Es ist ein wirklich zeitloser Weltklassiker mit einer faszinierenden Philosophie und einer versteckten Gesellschaftskritik, die selbst nach fast einem Jahrhundert noch zutreffend ist. Es ist eine Geschichte, von der jeder einmal gehört haben sollte.

2. Gab es Unstimmigkeiten bei der Rollenverteilung?

Zu Beginn waren ein paar Rollen deutlich beliebter als andere. Um zu entscheiden, wer welche Rollen spielt, haben wir uns einfach miteinander unterhalten. Es war kein Casting nötig und abgesehen von einem einzigen Missverständnis sind alle damit sehr zufrieden gewesen.

3. Konntest du dich in deiner Rolle wiederfinden?

„Ich habe drei Rollen gespielt. Die kleine Blume ist nicht gerade schlau. Das passt eigentlich nicht zu mir, aber ich wäre manchmal gerne auch noch so kindlich. Man verlangt aber von mir, dass ich mich erwachsen und ernsthaft verhalte. Das ist der Punkt, an dem ich mich bei der Geschäftsfrau wiederfinde. Sie schätzt Ernsthaftigkeit über alles. Mit der Schlange habe ich allerdings nichts gemeinsam, weil ich sie sehr egoistisch und hinterlistig finde.“ - Angelina

„Es gab ja gar nicht die Rolle. Fast jeder von uns musste mehrere Rollen übernehmen. Meine zwei Rollen waren die Rose und der Weichensteller. Die Rose wollte ich von Anfang an spielen. Aber nicht, weil ich mich mit ihr identifizieren konnte, sondern weil dies gerade nicht der Fall war. Charakterlich passt die Rose überhaupt nicht zu mir, deswegen war das schon eine große Herausforderung. Aber im Laufe der Proben bin ich immer näher an die Rose herangekommen, was ja auch meine Absicht war.“ - Rosa

„Mit dem König konnte ich mich identifizieren, weil ich auch sehr selbstbewusst und ein wenig arrogant bin. Mir fällt aber nichts ein, was ich mit dem Säufer oder dem Laternenanzünder gemeinsam haben könnte.“ - Mehmet

„Ich konnte mich in meiner Rolle absolut nicht wiederfinden, weil der Pilot sehr ernst und erwachsen ist. Wenn auch nicht ganz, weil er im Herzen noch ein Kind geblieben ist. Nelia hat mir den Tipp gegeben, mir John Wayne als Inspiration anzusehen. Diese abgebrühte männliche Art passt so überhaupt nicht zu mir. Ich bin eher so ein Mensch, der mehr in Wortwitzen als in normalen Sätzen spricht.“
- Yannick

„Der kleine Prinz mag nicht einer der Erwachsenen sein, aber er ist genauso wenig ein Kind wie seine Geschichte für Kinder geschrieben ist. Jedem Erwachsenen, der das denkt, lege ich ans Herz, sie noch einmal gründlich zu lesen. So ähnlich ging es am Anfang auch mir. Ich habe den Prinzen unterschätzt. Während den Proben für unser Stück habe ich immer wieder neue Tiefen seines Charakters entdeckt und es würde zu lange dauern jetzt alle aufzuzählen und mit meinen zu vergleichen. Vor allem, weil er für mich im Endeffekt doch immer ein kleines Geheimnis bleiben wird. Aber ja, ich konnte mich in ihm wiederfinden. Ich mag es sehr an ihm, dass er alles außer Acht lässt, was gerade nicht wichtig ist und viel Wert auf den Sinn von Worten legt. Ich kann es übrigens auch nicht leiden, wenn ich eine Frage stelle und keine passende Antwort darauf bekomme. Der Prinz hat eine wirklich faszinierende Gabe, den Kern einer Sache zu erkennen. Er und seine einzigartige Geschichte strahlen für mich Magie aus. Für den einen mag das ein Grund sein, sie als Kindergeschichte zu betiteln. Ich hingegen bin stolz, jetzt auch ein Stück von seiner Magie in meinem Herzen zu tragen.“ - Amelie

„Was meine Rollen angeht, konnte ich mich mit allen irgendwie identifizieren. Auch wenn es vielleicht keine gute Eigenschaft ist, kann ich manchmal arrogant und sehr von mir selbst eingenommen sein, so wie der Eitle. Das kann aber auch Selbstbewusstsein bedeuten, wobei ich Arroganz jetzt nicht schönreden möchte. Mit dem Geographen kann ich mich am wenigsten identifizieren, dennoch bin ich auch manchmal in diesem Modus, wo man nur arbeiten möchte und dabei eher monoton ist. Und zuletzt konnte ich mich auch etwas mit dem Fuchs identifizieren. Denn wenn man mich einmal kennt und damit klarkommt, dass ich meine Meinung sage, ob es passt oder nicht, wird sehen, dass ich nur wohlwollend, ehrlich und ein treuer Freund wie der Fuchs bin.“ - Yanni

4. Wie war die Atmosphäre unter den Darstellerinnen und Darstellern?

Wir hatten eine tolle Atmosphäre. Zum Glück gab es nie einen Konkurrenzkampf oder ähnliches. Zwischenzeitlich gab es mal Motivationslücken, Unmut und einen damit verbundenen Anstoß von Nelia, aber wir hatten untereinander immer viel Spaß. Vor allem hinter der Bühne. Im Backstagebereich sind einige Geschichten entstanden, die wir zum Glück auf Video aufgenommen haben, die uns die Proben versüßt und Nelia teilweise zur Weißglut getrieben haben. Wir waren schon ein ziemlich chaotischer Haufen. Aber weil wir schon mehrere Jahre zusammen bei Nelia gespielt haben und eine so kleine Gruppe waren, kannten wir die Stärken und Schwächen von jedem einzelnen. Es hat wirklich Spaß gemacht zusammen zu spielen.

5. Was habt ihr für euch im Einzelnen aus den Proben mitgenommen?

„Es steckt verdammt viel Arbeit hinter einem Theaterstück. Wenn ich mal im Theater sitze, werde ich deshalb mucksmäuschenstill sein.“ - Yannick

„Hör auf dein Herz, verfolg deine Ziele und nicht die von anderen.“
- Angelina

“Ich habe aus den Proben mitgenommen, nicht aufzugeben und auch wenn es anstrengend ist, zu 100 % da zu sein. Denn die ganze harte Arbeit zahlt sich am Ende aus.“ - Yanni

„Zwei Dinge: Erstens, wenn du etwas erreichen willst, musst du daran glauben. Zweitens, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ - Amelie

„Teamgeist. Im Endeffekt ist das Stück nur wegen einigen wenigen Personen auf die Bühne gekommen und der Rest hat seinen Teil aus Loyalität beigetragen. Dadurch hat sich vor allem Kampfgeist ausgeprägt. Durchhalten bis zum bitteren Ende.“ - Rosa

6. Hattet ihr Schwierigkeiten bei den Proben, also besonders "Zeitdruck"?

Ja, sehr. Es sind viele Proben ausgefallen und wir haben ewig gebraucht, bis wir den Text wirklich konnten. Dann ist uns noch eine Schauspielerin für längere Zeit ausgefallen und wir hatten nur sehr wenige Proben mit der Technik. Eigentlich stand das Stück tatsächlich erst wirklich zur Generalprobe... Dadurch konnten wir zwar nicht alles perfekt abliefern, aber die Technik hat einen tollen Job gemacht und wir haben noch einmal 120 % auf unsere Leistung draufgelegt.

7. Wie interpretiert ihr das Stück im Bezug auf euch?

„Naja, in dem Stück ist eine Kritik an der Gesellschaft und damit auch an mir. Durch das Theaterstück habe ich mir schon sehr intensiv Gedanken darüber gemacht und natürlich konnte ich mich selbst in eine dieser „Schubladen“ einordnen.“ - Rosa

„Man sollte trotz der bekannten Klischees keine Vorurteile haben.“
- Mehmet

„Nimm dich selbst nicht so wichtig.“
- Angelina

„Erwachsenwerden ist okay, aber man sollte sich selbst immer treu bleiben.“
- Yannick

„Ich bin ein Mensch. Das heißt, ich bin seltsam. Deshalb sollte ich mich öfters hinterfragen und bloß nicht zu wichtig nehmen. Niemals darf ich vergessen, dass ich das Wichtigste in meinem Leben nicht sehen kann. Dass Liebe Verantwortung bedeutet. Dass mir Bewunderung im Endeffekt nichts bringt und dass alles, alles, etwas ganz Besonderes sein kann.“ - Amelie

8. Würdet ihr noch einmal an einem Schultheaterstück teilnehmen?

In diesem Punkt sind wir uns alle einig: JA.
Wir würden uns dafür aber wieder so eine sympathische Gruppe und ein spannendes Stück wünschen.

Vielen Dank für eure Antworten! HIER GEHT ES ZU DEN FOTOS!