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Hochleistungsdenksport am EvB - mit Erfolg!

Geschrieben von C. Ebbinghaus.

Im Rahmen der Begabtenförderung in Mathematik haben in diesem Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler des EvB am deutschlandweiten Mathematikwettbewerb „PANGEA“ teilgenommen. Sie nahmen sich der herausfordernden Aufgaben an, die teils nur dann gelöst werden konnten, wenn man sich den Knobelaufgaben kreativ und ausdauernd stellte.

Insgesamt nahmen deutschlandweit 100.512 Schülerinnen und Schüler teil. Nur 4.442 schafften es in die nächste Runde. Unter diesen: Sechs Schülerinnen und Schüler des EvB!

Helena Burgmer (9b); Nikita Pavlov (8b); Luise Zeppenfeld (7b); Robbie Wetzel (7a); Akay Eski (6a) und Simon Krämer (5a) haben es in die nächste Runde geschafft und gehören zu einem elitären Kreis! Das EvB ist stolz auf seine HochleistungsdenksportlerInnen!

Wir wünschen den ZwischenrundenteilnehmerInnen viel Erfolg – am 30.04.19 steht die nächste Runde an. Und danach geht es ins Finale!

Chemie-Doktorand Florian Bolz am EvB

Geschrieben von M. Heckmann.

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Kunststoffe – organische Werkstoffe“ hat sich der Chemie-Grundkurs am 03.04. mit sog. „Wundermaterialien der Zukunft“ beschäftigt. Neben Carbon und wasserlöslichen Bio-Kunststoffen wurden hierbei ebenfalls OLEDs (organische Licht emittierende Diode) näher betrachtet.

Anzeigen aus OLEDs welche, anders als LCDs (Flüssigkristall-Displays), keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, biegbar sind, einen höheren Schwarzwert zeigen und weniger Strom benötigen, werden schon heute in Fernsehern und Handys verbaut und ihnen wird aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften ein hohes Potential für den zukünftigen Markt zugesprochen.

Florian Bolz, welcher am Institut für Physikalische Chemie promoviert, beschäftigt sich mit der Herstellung und Optimierung von organischen Speichern (OMEMs), denen die OLED-Technologie zugrunde liegt. Er hatte sich auf Nachfrage von Herrn Heckmann bereit erklärt, seine Erkenntnisse, Ergebnisse und Eindrücke des Chemiestudiums und der Promotion am EvB vorzustellen und zu teilen.

Im Rahmen seines Vortrages, wurden die verschiedenen Struktur-Eigenschaftsbeziehungen, die Funktionsweise und die Verwendung der OLEDs den SuS nähergebracht. Neben der Möglichkeit für die SuS Fragen zum Alltag eines Wissenschaftlers oder dem generellen Studienablauf eines Chemie-Studenten zu stellen, wurde den SuS die Möglichkeit geboten, selbst am Prozess der Herstellung einer OLED teilzuhaben. Zu diesem Zweck hatte Herr Bolz einen „OLED-Baukasten“ der Universität zu Köln mitgebracht, mit welchem er mit der Unterstützung der SuS eine simple OLED vor Ort nachbaute um die grundlegende Funktionsweise zu demonstrieren.

Wir bedanken uns bei Herrn Bolz für sein Engagement und den großartigen Vortrag und hoffen auch in Zukunft auf seine Unterstützung im Bereich der „Wundermaterialien der Zukunft“.

         

Die Abbildung zeigt ein von Herrn Bolz hergestelltes photochromes „schaltbares Monomer“ in Lösung, welches reversibel durch Bestrahlung mit blauem Licht „eingeschaltet“ und durch Bestrahlung mit rotem Licht „ausgeschaltet“ wird (Farbänderung des Monomers).

Weitere Eindrücke und Bilder findet man HIER.

Energiereiche Verbindung: EvB & BEW

Geschrieben von EvB/BEW.

BEW errichtet Solaranlage mit Speicher für Schule und Sporthallen – klimaschonende und wirtschaftliche Lösung

WIPPERFÜRTH. Bläulich-silbern glänzt die Solaranlage auf dem Dach des Neubau der EvB-Ganztagsschule; sie ist das neue CO2-Sparschwein der Schule. Denn durch sie reduziert sich der CO2-Ausstoß ab jetzt jedes Jahr um rund 20.500* Kilogramm. Finanziert und errichtet hat die Solaranlage mit Batteriespeicher die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) in Kooperation mit der Stadt.

Schulleiter Erhard Seifert und Stellvertreter Peter Oberberg freuen sich über den selbst produzierten Strom auf dem Dach ihrer Schule: „Die BEW hat unseren Schülern mit dem Energiewendeunterricht Klimaschutz in der Theorie gezeigt. Mit der neuen PV-Anlage wird gezeigt, wie Klimaschutz in der Praxis vernünftig geht. Mit der von der BEW gesponsorten Anzeigetafel sieht man, wie viel Strom aktuell produziert wird und wie viel CO2 eingespart wurde. Betreiber der Anlage ist die Stadt Wipperfürth und auch Bürgermeister Michael von Rekowski begrüßt, dass die BEW Energiewende-Projekte so gestaltet, dass ortsansässige Schulen und Vereine etwas davon haben.

Tagsüber zwischenlagern – abends nutzen

Beim EvB-Gymnasium ist eine Solaranlage mit Batteriespeicher die optimale Praxislösung. Die Anlage wird das gesamte EvB-Gelände mit Strom versorgen, den Schulbetrieb, die Mensa, der Serverbereich, die Sporthallen. „Ein Speicher ist sinnvoll, weil der Stromverbrauch der Schule auch in den Abendstunden liegt, wenn die Sporthallen beleuchtet und der Heizungsbetrieb Warmwasser für die Duschen produziert“, erklärt Jens Langner. Bei einem solchen Nutzerverhalten sei der Speicher das entscheidende Element. „Der tagsüber erzeugte Strom kann durch die Zwischenlagerung im Speicher abends genutzt werden“, informiert er und fügt an: „Dadurch wird der Eigenverbrauchsanteil des selbst erzeugten Stroms erhöht, was sich wirtschaftlich positiv für die Schule auswirkt.“

Klima und Kasse schonen – ganz einfach

Die Photovoltaikanlage mit Speicher, die der Schule zur Verfügung gestellt worden ist, besteht aus 170 Modulen und hat eine installierte Leistung von 57,2 kWp, der Speicher hat eine Speicherkapazität von 20 Kilowattstunden (2x 10 kWh netto). Die Anlage erzeugt pro Jahr etwa 47.000 Kilowattstunden Strom und erspart der Umwelt so 20.500* Kilogramm klimaschädliches Kohlendioxid jährlich. Weit mehr als die Hälfte des aus Sonnenlicht klima- und ressourcenschonend erzeugten Stroms nutzt das EvB-Gymnasium selbst, den Rest speist sie ins Netz. „Der Verbrauch von selbst erzeugtem Strom ist besonders günstig“, betont Jens Langner und fügt an: „Das bringt der Schule nicht nur eine Ersparnis des CO2-Ausstoßes, sondern auch der Energiekosten.“ Der Kooperations-Vertrag läuft über 20 Jahre.

(*nach dem durchschnittlichem deutschem Strommix mit 435g/kWh berechnet)

Know-how ausbauen – für Kunden und Unternehmen  

Vor zwei Jahren hat die BEW eine erste Testanlage mit Speicher für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien installiert. In vielen Bereichen haben sich Speicher etabliert. „Je mehr selbst erzeugten Solarstroms direkt vor Ort verbraucht wird, desto weniger Strom muss das Netz aufnehmen. Das wirkt sich positiv auf die Netzstabilität aus und reduziert den Bedarf für den Netzausbau“, betont der BEW-Geschäftsführer, „auch für Hausbesitzer, die Photovoltaikanlagen betreiben, wird die Speicherlösung zunehmend lukrativer.“ Die BEW will gemeinsam mit den Kommunen und Bürgern die Energiezukunft in der Region gestalten. „Dazu braucht es neben der Energiekompetenz und Erfahrung, die bei uns vorhanden ist, einer ständigen Weiterentwicklung. Die Energietechnik entwickelt sich rasant“, informiert er. Mit Testanlagen hat die BEW Erfahrungen gesammelt und kann nicht nur ihre Kunden weiterhin fundiert beraten, sondern auch für das Netz und den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien die richtigen Entscheidungen ableiten. 

(Presseinfo BEW)

Kreismeisterschaften Handball Jungen WK I – Spaß hatte nicht nur Marienheide...

Geschrieben von C. Ebbinghaus.

Handball-Kreismeisterschaften Jungen WK I – Spaß hatte nicht nur Marienheide

Bei den diesjährigen Handballkreismeisterschaften (Freitag, 05.04.19) präsentierte sich das EvB mit einer sich von Spiel zu Spiel steigernden Truppe, die auch den Bundesliganachwuchs des VFL-Gummersbach eine Halbzeit lang ärgern konnte.

Musste das EvB im ersten Spiel (EvB-Gymnasium: Gymnasium Radevormwald 10:19) noch der Tatsache Tribut zollen, dass man sich als Team erst einmal finden musste, war das Spiel gegen die Gesamtschule Marienheide eine taktisch wie kämpferisch herausragende Leistung. Das Marienheidener Team, das nahezu identisch mit dem Bundesliga-A-Jugendkader der VfL-Gummersbach-Akademie war, wurde in seinem Spaßhandball durch klugen Konzepthandball des EvB zumindest eine Halbzeit ausgebremst. Der Lenker des EvB-Teams, Tim, wusste die Angriffe klug aufzubauen und seine Nebenleute, die Rückraumasse Max und Noah geschickt einzusetzen. Auch die Außenflitzer Til und Joel konnten immer wieder durch überraschende Würfe glänzen. Außerdem scheiterten die Marienheider nicht selten am gut aufgelegten EvB-Torhüter Christian, der das Tor regelrecht vernagelte. In der zweiten Halbzeit verlor das EvB allerdings seine konzeptionelle Linie, obwohl der Hüne Karl am Kreis (eigentlich ist er Torwart) das EvB-Spiel belebte. Am Schluss verlor man „nur“ 19:6. Besser schnitt an diesem Tag kein anderes Team gegen die Marienheider ab. Und das wichtigste dieses Spiels: In der ersten Halbzeit hatten nicht die Marienheider, sondern die Wipperfürther Spaß am Handball!

Das letzte Spiel gegen die Realschule Gummersbach konnte dann gewonnen werden (14:8). „Ausdauer gleich Konzentration“ bewahrheitete sich, denn die EvB-Schüler, gestählt durch ihr Ausdauertraining (Wipperfürther Stadtlauf!), konnten den Gummersbachern nun zusetzen. Eine gelungene Mannschaftsleistung, in der sich alle in die Torschützenliste eintragen konnten.

Am Schluss erreichte das EvB-Gymnasium einen respektablen dritten Platz (1. Gesamtschule Marienheide; 2. Gymnasium Radevormwald; 3. EvB-Gymnasium Wipperfürth; 4. Realschule Gummersbach).

Rhetorik-Wettbewerb des Rotary Clubs

Geschrieben von M. Henn.

Sprachturnier für Schüler der gymnasialen Oberstufe

Die vier oberbergischen Rotary Clubs RC Wipperfürth/Romerike Berge, RC Gummersbach, RC Gummersbach-Oberberg und RC Wiehl-Homburger Land veranstalteten am 29. März 2019 das Oberbergische Sprachturnier. Der Austragungsort war das St. Angela-Gymnasium in Wipperfürth, aus dem der Sieger des Vorjahres hervorgegangen war.

Mit dem alljährlich stattfindenden Wettbewerb wird das Ziel verfolgt, junge Menschen zu ermuntern, kommunikative Fähigkeiten zu entwickeln und zu pflegen, Gedanken reifen zu lassen und das Ergebnis begrifflich und sprachlich auf den Punkt zu bringen.

Schülerinnen und Schüler der Stufen Q1 und Q2 der Schulen im Umfeld des Rotary Clubs konnten sich bewerben und ihre Fähigkeiten in den Bereichen Beherrschung des Themas, sachliche Korrektheit, Logik und Schlüssigkeit der Gliederung, Argumentation, Emotionalität, Überzeugungskraft, Einleitung und Schluss, sprachlicher Ausdruck, Einsatz von Körpersprache (Mimik, Gestik, Haltung, Blick- bzw. Augenkontakt), Originalität des Vortragsstils, Artikulation sowie Hinwendung zum Publikum unter Beweis stellen.

Unser Engelbert-von-Berg-Gymnasium wurde vertreten durch Anna Lena Brauer (Q1) und Jan Luca Pickhardt (Q2).

Die Themen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils selbst bestimmen, ebenso sollte ein fiktiver Adressatenkreis gewählt werden. Insgesamt traten 14 Kandidatinnen und Kandidaten an, um dem Publikum Einblicke in unterschiedlichste Themenfelder zu geben. Junge Talente von den Gymnasien in Waldbröl, Nümbrecht und Wiehl, der Gesamtschule in Reichshof Eckenhagen, den Gymnasien in Gummersbach, Engelskirchen, Wipperfürth und Radevormwald hatten den Weg zum Austragungsort gefunden und stellten sich dem Wettbewerb, um einen achtminütigen Redebeitrag zu präsentieren. Manche nutzten die Möglichkeiten der Visualisierung, andere vertrauten vollends der optischen und persönlichen Präsenz.

Nachdem die Jury die besten Drei aus der ersten Runde ermittelt hatte, bekamen diese Auserwählten die Chance, in der zweiten Runde ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in einer Stegreifrede zu beweisen.

Auf dem Siegertreppchen standen schließlich: Angelika Turzynski vom Aggertal-Gymnasium in Engelskirchen (Platz 3), Josua Forsthoff vom St.-Angela-Gymnasium in Wipperfürth (Platz 2) und als Siegerin ging Jana Goller, ebenfalls St.-Angela-Gymnasium Wipperfürth, hervor. Da einige Vortragende in ihrer Leistung sehr dicht beieinander lagen, hatte sich die Jury spontan entschlossen, auch einen vierten Platz zu vergeben, den Jan Luca Pickhardt aus der Q2 des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums in Wipperfürth belegte.

Alle, die teilgenommen hatten, erhielten für ihre Bemühung und Mitwirkung eine Urkunde und traten die Heimreise mit dem Gefühl an, eine wichtige Erfahrung in ihrem Leben gemacht zu haben, die der gewöhnliche Unterricht so nie hätte vermitteln können.