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Erdkunde Exkursion

Geschrieben von Sina Mombauer.

Tetraeder in Bottrop 
Unsere Erdkunde-Kurse besuchten im Rahmen einer geführten Bustour durch das Ruhrgebiet als ersten Tourstopp den beeindruckenden Tetraeder in Bottrop. Das monumentale Stahlkunstwerk bietet einen faszinierenden Ausblick über das Ruhrgebiet. Er wurde auf einer der unzähligen aufgeschütteten Halden errichtet und steht deshalb symbolisch für den Strukturwandel im Ruhrgebiet.

Nordsternpark Gelsenkirchen 
Anschließend fuhren wir weiter zum Nordsternpark in Gelsenkirchen. Dieser Landschaftspark wurde auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Nordstern eröffnet. Eine Zeche ist ein Bergwerk, also ein Ort, an dem Kohle, Erze oder Salze abgebaut werden. Die Zeche Nordstern wurde 1993 endgültig geschlossen, nachdem schon in den Jahren zuvor kaum noch Steinkohle ans Tageslicht befördert wurde.

Seit der Schließung des Bergbaus wurde das Gelände grundsaniert und in einen facettenreichen Park verwandelt. Dank unserer Tourguides konnten wir bei einer Führung durch den Park einen umfangreichen Eindruck davon gewinnen. Zunächst einmal führten sie uns vorbei an ehemals zur Zeche gehörigen Gebäuden, die heutzutage als Gewerbeflächen genutzt werden. Auf eines dieser Gebäude ließ ein deutscher Künstler eine 18 Meter hohe Herkules-Skulptur bauen. Aus den alten Fabrikgebäuden und Fördertürmen wurden somit kunstvolle Gastronomie- und Gewerbegebäude. Entlang grüner Spiel- und Parkflächen führten uns die Tour-Guides dann zum Wahrzeichen des Nordsternparks: die Doppelbogenbrücke über den Rhein-Herne-Kanal. 1996 wurde diese recht beeindruckende, 36 Meter hohe Brücke aus Stahl zur Bundesgartenschau errichtet. Im weiteren Verlauf passierten wir noch mehrere Hängebrücken, die diesmal nicht nur über den Rhein-Herne-Kanal, sondern auch über die Emscher führten. Neben vielen Spazier- und Radwegen, die teilweise über die vielen Brücken führen, findet man im Nordsternpark auch noch andere Besonderheiten: Der Park verfügt über ein Amphitheater, einen bei Familien sehr beliebten (Wasser-)Spielplatz, Grillplätze, Bistros und Restaurants sowie ein Hotel.

 

Aus dem alten Zechengelände wurde somit ein vielseitig nutzbarer Park für Sport, Freizeit und Erholung. Mir und meinen Mitschüler:innen wurde dabei der Strukturwandel, der im Ruhrgebiet stattfand, sehr schön veranschaulicht.
Nach den beiden ersten Stationen ging es zur kurzen Erholung und um wieder Kraft zu tanken für die letzte Station für gut eine Stunde in den Ruhrpark. Dort teilte sich die Gruppe ein wenig auf. Je nach Appetit und Hunger führte der Weg in die L’Osteria oder Burgerläden und anschließend noch quer durch das sehr offen gestaltete Einkaufszentrum am Rande Bochums. Die gesamten 125000 m² konnte dabei wohl keiner erkunden, jeder kam jedoch gestärkt wieder in den Bus, um zum Phönixsee aufzubrechen.

Phönixsee Dortmund 
Dort angekommen führte uns ein Weg bergab, vorbei an luxuriösen und teuren Häusern, allesamt mit Blick Richtung Wasser. Im Vergleich zu den gezeigten Bildern, wie das ehemalige Stahlwerk dort mal aussah, war der Standort so nicht mehr wiederzuerkennen. Aus Arbeiterwohnungen wurden Villen und aus Produktions- und Lagerhallen ein See mit Wohlfühlcharakter. Dieser Eindruck verstärkte sich, umso näher man hinschaute. Von der Vergangenheit war lediglich die Thomasglocke übergeblieben. In ihr wurde damals der Stahl erhitzt, und so steht sie ein Stück weit symbolisch dort als ein Denkmal, das den Strukturwandel verdeutlicht.

Nach einem Stopp an einer der Eisdielen ging es abgekühlt und voller Eindrücke zurück nach Wipperfürth, wo wir um ca. 17:00 ankamen.

 

Gastfamilien gesucht!

Geschrieben von Corinna Auer.

Im Rahmen unserer Deutsch-Chinesischen Schulpartnerschaft werden noch Gastfamilien für chinesische Schüler und Schülerinnen aus Nanjing und Shanghai gesucht. Die chinesische Delegation wird vom 09. - 13. Juli 2026 im Oberbergischen sein.

Bei Interesse entnehmen Sie weitere Infos über den Ablauf und das geplante Programm bitte folgendem Anschreiben.

Nachruf

Geschrieben von Nicole Wippermann.

Schülergruppe nimmt an der Mission X teil

Geschrieben von Florian Dörschlen.

Wie viel Ingenieurskunst steckt in einer Packung Nudeln? Dieser spannenden Frage gingen die Schülerinnen und Schüler Nora Eibach, Nina Gripskamp, Ben Schreckenberger, Julia Schröder und Leyla Yasa (allesamt in der Einführungsphase) im Rahmen des Projekts „Mission X – Nudelkran“ nach.

Die Aufgabe war simpel und herausfordernd zugleich: Ziel war es, einen Kran zu schaffen, der im Verhältnis zu seinem eigenen Gewicht die größtmögliche Last tragen kann. Von der ersten Idee über Skizzen und Prototypen bis hin zum fertigen Modell dokumentierten die Gruppen jeden Arbeitsschritt sorgfältig. Diese Dokumentation floss später in die Gesamtbewertung ein.

Am 20.02.2026 wurde es dann am Campus Buschhütten ernst. Gegen 9 Uhr trafen die Teams samt ihren Kränen ein. Nach einer Begrüßung gab es einen Schnupper-Workshop für unsere Gruppe aus dem Fachbereich „Getriebetechnik – Wälzlager thermisch fügen“, ehe es zum eigentlichen Wettbewerb des Nudelkrans ging.

Die Kräne wurden in eine Halterung eingespannt, während ein Hydraulikzylinder am Haken der Nudelkräne zog, bis die Konstruktion nachgab. Die Jury aus Expert:nnen des Departments Bauingenieurwesen der Universität Siegen bewertete anschließend Tragfähigkeit, Dokumentation, Kreativität und Bauqualität.

Am Ende stand ein 12. Platz für unsere Gruppe auf dem Tableau, während der Sieg an eine Leichtbauweise (ca. 18 Gramm bei gleichzeitiger Traglast von über zwei Kilogramm) des Berufskollegs Technik Siegen ging. Ehe nach der Siegerehrung die Heimreise angetreten wurde, endete der Tag an dem Campus mit einer alltäglicheren Verwendung für Nudeln – einem Nudelbuffet.

Wir danken der Universität Siegen und dem Department Bauingenieurwesen für die professionelle Organisation und hoffen auf interessante Projekte für die Zukunft.

Verabschiedung von Thomas Schnober am 30.01.2026

Geschrieben von Karla Kalenbach und Lara Witztek.

Am 30.01.2026 wurde das langjährige Mitglied des Kollegiums, Herr Schnober, im Rahmen der Oberstufe und des Kollegiums verabschiedet. Auch ehemalige Kolleg:innen und Schulleiter:innen waren dabei, um an seiner Verabschiedung teilzunehmen.

Die Verabschiedung begann mit einem musikalischen Auftakt der EvBand, worauf eine kurze Begrüßung durch Frau Burger folgte. Anschließend folgten Beiträge, welche die Stufen EF und Q1 für ihn vorbereitet hatten. Das Kahoot-Quiz der Stufe EF, für das im Vorhinein ein Interview mit Herrn Schnober durchgeführt wurde und bei dem sowohl seine Antworten als auch einige interessante Fakten über Irland in die Fragen eingebaut wurden, sorgte direkt zu Beginn für eine gute Stimmung.

Die Stufe Q1 bereitete ein Porträt von Herrn Schnober mit seinen alltäglichen Sprüchen und Zitaten vor und begleitete dieses mit einer Rede, welche sich auf die abgebildeten Aussagen bezog. Der Chor der Stufe Q1 sang unter der Leitung von Herrn Benderscheid und Frau Genc unter anderem eine teilweise angepasste Version von „Viva la Vida“ sowie „Möge die Straße uns zusammenführen“ und sorgte somit für musikalische Abwechslung. Der Höhepunkt dieses Beitrags war jedoch der umgedichtete und auf Herrn Schnober angepasste Text der Hymne des 1. FC Köln, welche der Chor gemeinsam mit den Lehrern des Oberstufenberatungsteams aufführte. Zum Abschluss der Schülerverabschiedung folgte eine Rede des genannten Lehrerteams.

In der sechsten Stunde folgte die Verabschiedung im Rahmen des Kollegiums und enger Freunde. Dazu organisierten die Fachschaften Deutsch und Englisch, denen Herr Schnober jeweils angehörte, kurze Reden und Abschiedsgeschenke. Auch das gesamte Kollegium arrangierte ein gemeinsames Abschiedsgeschenk, für das alle Lehrkräfte Gegenstände sammelten, die sie an ihn erinnerten, und ihm überreichten. Anschließend hielt Herr Schnober selbst eine emotionale Abschiedsrede, in der er seine Laufbahn als Lehrer Revue passieren ließ. Die Veranstaltung endete mit einem stimmungsvollen Abschluss der Big Band.
Mit dieser gelungenen und emotionalen Verabschiedung wurde Herr Schnober für sein langjähriges Engagement und seinen prägenden Beitrag zum Schulleben gewürdigt. Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich und wünscht ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.