NEUER Termin: Zusätzlicher EvB-Schnuppertag im Januar (Do., 19.01.2023)
In der vergangenen Woche hatten wir von Montag bis Donnerstag viel Besuch von ganz vielen netten Kindern, die zum ersten Mal am EvB-Gymnasium waren.Unsere Schnuppertage für die Viertklässlerinnen und Viertklässler der umliegenden Grundschulen wurden sehr gut angenommen, so dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Das abwechslungsreiche Programm für unsere Gäste wurde zum Teil durch unvorhergesehene Besuche von Rotkehlchen im Geisterkeller oder nächtlichen Schneefall nochmal besonders interessant... 😊 Von Montag bis Donnerstag hatten wir insgesamt gut 100 Schülerinnen und Schüler aus dreizehn (!) umliegenden Grundschulen bei uns am EvB!
Unsere Gäste kamen von den Grundschulen Nikolaus, Wipperfeld, Antonius, Kreuzberg, Albert Schweitzer, Agathaberg, Kürten-Dorf,-Olpe, -Biesfeld, Hückeswagen-Löwen, -Wiehagen, Kierspe-Rönsahl und Lindlar.
Im Verlauf der Woche gab es an jedem Tag eine Advents-Start im Geisterkeller, Unterricht in den Stufen 5, 6 & 7, Lernzeiten im SLZ, ein Sporthelfer:innen-Programm, einen Waffelsnack im Schulcafé, Mittagessen in der Mensa, Kickern und Kletterparcours mit den Mentor:innen... Es war eigentlich immer etwas los!
Da einige Schüler:innen in der letzten Woche leider krankheitsbedingt absagen mussten, haben wir uns entschieden am Donnerstag, den 19. Januar 2023 noch einen "Nachholtag" zum EvB-Schnuppern anzubieten. Das ermöglicht dann hoffentlich allen Interessierten, sich ein eigenes Bild von unserer Schule und unserem Angebot zu machen. Der zusätzliche Schnuppertag kann natürlich auch von Schüler:innen wahrgenommen werden, die bereits in der letzten Woche bei uns waren.
HIER haben wir ein Online-Formular erstellt, mit dem man sich für den Schnuppertag anmelden kann!
LINK: https://forms.office.com/e/qiNePQVm2U
Wir freuen uns auf weitere Besucher:innen am EvB-Gymnasium!
| Tobias Schmidt |
Anne Rust |
| Erprobungsstufe Engelbert-von-Berg-Gymnasium Wipperfürth |





Krieg, Angst, Verfolgung aufgrund von Religion, Sexualität oder politischer Meinung – all das sind Gründe, warum viele Menschen ihr Heimatland verlassen und flüchten müssen. Darüber und über die traumatischen Erlebnisse, die Flüchtlinge auf ihrer Flucht und in Flüchtlingslagern erleben, berichtet das Buch „Manchmal male ich ein Haus für uns – Europas vergessene Kinder“ von Alea Horst.
Im Januar 2016 flog sie mit einer kleinen Hilfsorganisation, die sie zuvor einfach angeschrieben hatte, nach Lesbos, Griechenland ins Flüchtlingslager Moria, um dort für drei Wochen freiwillig zu arbeiten. Von ihren Aufgaben und den Zuständen im Flüchtlingslager war sie schockiert. Es gab viel zu wenige Container, in denen die Flüchtlinge schlafen konnten, weshalb viele Menschen in Zelten oder sogar draußen übernachten mussten. Es gehörte also zu ihren Aufgaben, dafür zu sorgen, dass nachts niemand erfriert. Als sie nach drei Wochen auf Lesbos nach Hause zurückkehrte, konnte sie diese schlimmen Bilder nicht mehr vergessen, geschweige denn einfach wieder in ihr altes Leben zurück. Seit 2016 reist die Hochzeitsfotografin in Länder in denen z.B. Krieg herrscht und hält dort die schrecklichen Situationen und das Leid der Menschen fotografisch fest. So war sie neben ihren Aufenthalten in Moria z.B. bereits in Afghanistan und Bangladesch. Mit jeder neuen Reise, die sie auf sich nimmt, geht sie das Risiko ein, das jeweilige Land nie wieder zu verlassen und im Gefängnis zu landen, da sie teilweise illegal in die Länder einreisen muss und sich dort dann offen als Fotografin zu erkennen gibt. Begleitet wurde der emotionale Vortrag in der Aula mit den Fotos, die sie dort gemacht hat.
Zuletzt hat Alea Horst noch ein paar Seiten aus ihrem Buch vorgelesen, in dem sie Interviews mit geflüchteten Kindern geführt hat. Die Kinder erzählten in diesen Interviews von ihren Erlebnissen und dem Leben im Flüchtlingslager. Sie offenbarten ihre größten Ängste und Wünsche. Die Autorin las von einem kleinen Jungen, der immer wieder träumte mit seiner Familie zu ertrinken und von Kindern, die mit ansehen mussten, wie Familienmitglieder getötet wurden.