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Wir, die Teilnehmer der Rechtskunde-AG, haben am vergangenen Donnerstag eine Exkursion in die Jugendarrestanstalt in Remscheid unternommen, da dies gut zu unserem aktuellen Thema passte.

Unsere AG wird von Herrn Michael Kisseler geleitet, einem ehemaligen Schüler unserer Schule und Richter.
Pünktlich morgens um acht Uhr haben wir uns in der der Schule getroffen und wenig später begann auch schon unsere Busfahrt. Nachdem wir in Remscheid-Lennep um Haaresbreite unsere Bahn verpasst haben, kamen wir gegen neun Uhr morgens in Lüttringhausen an, wo uns die hohen Betonmauern zunächst ein mulmiges Gefühl bescherten. Um in das Gebäude einzutreten, mussten wir eine zehn Zentimeter dicke Eisentür, die man mit einer Hand nur sehr schwer öffnen konnte, durchqueren.

jva 1Hier wurde den meisten von uns erst einmal bewusst, wer hier einmal drinnen ist, kommt auch so schnell nicht mehr hinaus. Anschließendpresste unsere Gruppe sich in eine Schleuse, an der die nächste Tür sich erst wieder öffnet, sobald sich die andere schließt. Hier wurden wir zu aller Erst einmal in einen Warteraum eingeschlossen, in dem wir unsere Handys und Taschen einschließen konnten. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass es sich sehr hart bis unbeschreiblich anfühlte, alleine nicht mehr rausgehen zu können.

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Anschließend empfing uns der ranghöchste diensthabende Justizbeamte und wir konnten ihn erst einmal mit lauter Fragen überfallen, während er uns durch die mit Neonlampen beleuchteten Betongänge führte. Wir hattendie Gelegenheit, uns eine typische Arrestzelle von Innen anzuschauen. Die Vorstellung, sich hier aufhalten zu müssen, war ziemlich beklemmend.  Am Ende unseres Rundgangs trafen wir noch auf einen Jungen, der gerade seinen Arrest absitzt. Er verriet uns, was er in der Anstalt am Meisten vermisst und erzählte uns noch eine Menge Einzelheiten über den dortigen Alltag.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Ausflug wirklich sehr gut gelungen war und wir nun wissen, wo wir hoffentlich niemals hingehen werden. Als Kurs bedanken wir uns ebenfalls bei Herrn Kisseler, da er diesen Ausflug für uns möglich machte.